DFF entwickelt Prozedur zur systematischen Kategorisierung von Feldausfällen

DFF entwickelt Prozedur zur systematischen Kategorisierung von Feldausfällen
Ulrich Rütten, General Manager des DFF (c) Deutsches Flachdisplay-Forum e.V.
 

„Seit Jahren streben etablierte Hersteller elektronischer Geräten nach Effizienzsteigerung und Qualitätsverbesserung. Die Packungsdichte von elektronischen Schaltungen steigt und die Baugruppen werden immer kompakter, da mehr Features gefordert werden. In Konsequenz sollte sich die Qualität des gesamten gelieferten Produkts kontinuierlich verbessern“, sagt Ulrich Rütten, General Manager des DFF. Dennoch mehren sich Beschwerden über im Feld ausfallende Embedded-Systeme oder deren Komponenten wie zum Beispiel unterschiedliche Touch-Systeme.

Idee der Prozedur ist es, einen systematischen Ansatz für die Kategorisierung von Feldausfällen oder Qualitätsproblemen mit einzelnen Produkten, Komponenten, Baugruppen und bestimmten Integrationsmethoden zu finden. Dazu kategorisiert sie systematisch die Feldausfälle. Dadurch will das DFF schneller und effektiver ableiten, was passieren kann, wenn unterschiedlichste Komponenten kombiniert werden und damit die Lernkurve so schnell wie möglich verbessern.

Durch die große Varietät der Mitglieder ergibt sich eine große Kombination an Know-how und Erfahrung in Bezug auf Technologien, Bauteilen, Montage-Möglichkeiten oder Anwendungen. Beschreibungen innerhalb der Prozedur beginnen von allgemeinen Angaben wie „drinnen“ beziehungsweise „draußen“ über genauere Verwendungen wie „mobil“ bis zu spezifischen Branchen wie Transportation oder Medizin – und präzisieren von dort weiter. Richtig angeordnet können sie als Wissensdatenbank für die Fehlersuche gelesen werden. Gleichzeitig ergeben sich Richtlinien für die Integration und Wartung. Rütten: „Aus unserer Sicht ist so eine Prozedur ein lebendiges Dokument, das durch kontinuierliche Verwendung ergänzt und verbessert werden kann.“