Als Motor für die hohe Nachfrage der vergangenen Monate und Jahre sehen Experten den Wohnungsmarkt. Zwar hatten sich nach der Finanzkrise 2008 etliche Käufer zurückgezogen; umso mehr haben sich diese jedoch in der darauffolgenden Zeit auf ‚Einkaufstour‘ begeben. Dies hat in den zurückliegenden zwei Jahren unter anderem zu einer Erhöhung der Nachfrage von jeweils rund 14 Prozent geführt. So wechselten in 2011 Immobilien im Gegenwert von rund 170 Mrd. Euro den Besitzer, etwa 22 Mrd. Euro mehr als noch im Jahr zuvor.
Anzeichen für eine Immobilienblase in Deutschland sehen die meisten Experten jedoch nicht. „Dafür wächst der deutsche Immobilienmarkt zu kontinuierlich und graduell an“, meint auch Jürgen Koterzyna, Vorstand der Südwest Finanz Vermittlung Aktiengesellschaften, die schon seit Jahren im Bereich Immobilien spezialisiert sind und den Markt daher laufend analysieren. „Die Preise für Immobilien sind zwar gestiegen, in einigen Städten und Regionen sogar deutlich, allerdings werden diese Preissteigerungen von einem konjunkturellen Aufschwung, einer niedrigen Arbeitslosenquote, einer Erhöhung der Mieten und nicht zuletzt auch einer Einkommensverbesserung begleitet. Von einer allgemeinen Überhitzung des Immobilienmarktes oder einer Immobilienblase“, so Jürgen Koterzyna, „könne man daher nicht sprechen. Wenngleich es auch Mikrolagen gibt, in denen eine eher irrationale Preisfindung stattfindet“.
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