Deutschland hat sich in der Generaldebatte bei den Vereinten Nationen für eine Reform der Vereinten Nationen stark gemacht. „Ein Sicherheitsrat ohne ständigen Sitz für Afrika und für Lateinamerika, das ist nicht die Welt von heute“, sagte Außenminister Guido Westerwelle am Samstag in New York. Ein Sicherheitsrat, in dem das aufstrebende bevölkerungsreiche Asien nur mit einem einzigen ständigen Sitz vertreten sei, sei ebenfalls nicht zeitgemäß. Deutschland sei „mit seinen Partnern Japan, Indien und Brasilien bereit, mehr Verantwortung zu übernehmen.“ Die Autorität der Vereinten Nationen hänge von ihrer „Repräsentativität“ ab.
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