Die im Jahr 1976 eingeführte GEZ-Gebühr, seit 2013 unter dem Namen „ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice“ bekannt, finanziert unter anderem öffentlich-rechtliche TV- und Radiosender. Wie am Donnerstag nach der Ministerpräsidenten-Konferenz bekannt wurde, verständigten sie sich erstmals auf eine Senkung der Beiträge.
Mit der Namensänderung letzten Jahres, erfolgte auch eine Umstellung des Systems: Privathaushalte müssen seit dem 1.1.2013 einen einheitlichen Beitrag in Höhe von 17,98 Euro abführen – unabhängig von den Empfangsgeräten. Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEZ) schätzt, dass durch die Änderungen bis 2016 zusätzlich 1,15 Milliarden Euro eingenommen werden und empfahl daraufhin eine Senkung der Gebühren um 73 Cent auf 17,25 Euro.
Die Senkung der Gebühren wurde von den Ministerpräsidenten des Landes abgesegnet, jedoch lediglich um 48 Cent. Damit soll gewährleistet werden, dass der Beitrag bis 2019 stabil bleibt. Stimmen die Länderparlamente der Änderung zu, tritt diese voraussichtlich im ersten Quartal 2015 in Kraft.
Ein europäischer Vergleich des Weblogs Schnäppchenfuchs zeigt, dass Deutschland hinsichtlich der Abgaben der Rundfunkgebühr im Mittelfeld liegt. „In einigen Ländern werden gar keine Gebühren fällig, in anderen jedoch wesentlich höhere, wie zum Beispiel in der Schweiz. Dort sind es 32,08 Euro.“, sagt der Gründer des Weblogs Schnäppchenfuchs, Leonard Quack. Sofern die Senkung um 48 Cent durchgesetzt wird, sparen private Haushalte jährlich 5,67 Euro.
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