Deutsch-deutscher Tatort

Deutsch-deutscher Tatort
Tod an der Mauer
 

Berlin, 29. November 2013 – Im bundesweiten Innovationswettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2013/14 sind die sprylab technologies GmbH, Berlin und das DGB Bildungswerk Bund für ihre Geschichtsunterricht-App „Tod an der Mauer“ heute als einer von 100 Preisträgern ausgezeichnet worden. Zum Thema „Ideen finden Stadt“ liefert das Projekt in der Kategorie Bildung eine Antwort auf die Frage, wie historische Ereignisse, wie die politische Auseinandersetzungen zwischen Ost und West, an realen Handlungsorten durch Augmented Reality erkundet werden können.

Schulen und andere Bildungseinrichtungen kämpfen damit, Jugendliche und junge Erwachsene für politische Themen zu begeistern. sprylab und das DGB Bildungswerk machen sich die vorhandene Affinität für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets zunutze und schaffen es durch die Kombination mit neuen technischen Möglichkeiten, politische Inhalte spannend zu vermitteln. Mit der App „Tod an der Mauer“ kann jeder per Smartphone in die Rolle eines Journalisten schlüpfen und über Augmented Reality die Umstände, die zum Tod eines DDR-Grenzbeamten führten, an den realen Handlungsorten untersuchen. Dabei wird die Umgebung des Smartphone-Nutzers mit historischen Bildern und Informationen verknüpft. Mit ihrer App beschreiten die beiden Initiatoren neue Wege in der politischen Bildung.

Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank zeichnen im Rahmen des Wettbewerbs gemeinsam Ideen und Projekte aus, die Lösungen für die Herausforderungen der Städte und Regionen von morgen bereithalten. Astrid Rist von der Deutschen Bank überreichte Stephan Heck von sprylab und Guido Brombach vom DGB Bildungswerk die Auszeichnung als „Ausgezeichneter Ort 2013/14“ und betonte: „‘Tod an der Mauer‘ ist eine außergewöhnliche Art und Weise, Geschichte erlebbarer zu machen. Die App hat das Potenzial, zu einem Markenzeichen moderner Wissensvermittlung zu werden.“

Stephan Heck kommentierte die Auszeichnung: „Wir sind sehr stolz, ein ‚Ausgezeichneter Ort‘ im Land der Ideen zu sein und damit eine Lösung für das Leben in der Stadt von morgen aufzeigen zu können.“ „Durch die Teilnahme am Wettbewerb rücken wir das Projekt weiter in die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und hoffen durch den Vorbildcharakter weitere innovative Ideen, Lösungen und Projekte antreiben zu können.“

„Ideen und Innovationen sind unsere wichtigsten Rohstoffe. Sie machen unsere Städte lebens- und liebenswerter. Sie wollen wir sichtbar machen und damit den Standort Deutschland fördern“, begründete Astrid Rist das langjährige Engagement der Deutschen Bank im Wettbewerb. Aus rund 1.000 Bewerbungen wählte die Expertenjury aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsmanagern, Journalisten und Politikern gemeinsam mit einem vierköpfigen Fachbeirat die sprylab technologies GmbH und das DGB Bildungswerk für ihre Geschichts-App als Preisträger aus.

Ãœber sprylab technologies
„Tod an der Mauer“ wurde von sprylab mit dem eigenen Produkt tripventure entwickelt, das eine schnelle und einfache Umsetzung ortsbasierter Geschichten und Spiele für Smartphones erlaubt. Dabei werden GPS-Ortung, Beschleunigungs- und Richtungssensoren mit edukativen oder spielerischen Inhalten und Aktivitäten innovativ kombiniert. Die benutzerfreundliche Plattform ermöglicht die schnelle Adaption der Storys auf beliebig viele Orte weltweit sowie eine rasche Umsetzung neuer Inhalte. So entstand eine ortsbasierte Bildungsapp mit Augmented Reality, die mit dem Smartphone oder Tablet in Berlin gespielt werden kann.

Die Veranstaltung wurde über Google Hangouts übertragen. Die Videoaufnahme ist unter www.google.com/+sprylab zu finden.

Weitere Informationen unter:
http://sprylab.com/de/projekte/interaktives-edutainment-die-app-tod-der-mauer