Der „Zastrow“ – Fachwörterbuch für die Software-Dokumentation

München, 6. Dezember 2010 – Was ist das deutsche Wort für „check box“ und was bedeutet „radio button“? Für Begriffe, die zur Beschreibung von Software-Produkten notwendig sind, fehlt häufig eine deutsche Bezeichnung. Die Technische Autorin Bettina Zastrow hat nun dazu auf Basis von 20 Jahren Praxiserfahrung im Bereich Technische Dokumentation ein Standardwerk geschaffen. Das Fachwörterbuch räumt auf mit der Sprachverwirrung bei deutschen Begriffen für Bedienelemente. Damit begründet der „Zastrow“ einen offenen Standard für die Software-Dokumentation.

Der Nutzen eines Standards im Bereich Software-Dokumentation
Die Vereinheitlichung von Begriffen innerhalb eines Unternehmens ist zeit- und kostenintensiv. Erfolgt dagegen keine ausreichende Terminologiearbeit, sind erhöhter Abstimmungsaufwand, vermehrtes Nach- und Rückfragen, Fehlkommunikation sowie hohe Kosten bei der Übersetzung die Folge. Mit dem „Zastrow“ werden das Lokalisieren von Software und die Erstellung von Produktdokumentationen wesentlich vereinfacht. Durch den Einsatz des neuen Fachwörterbuches können Projektlaufzeiten verkürzt und Kosten eingespart werden.
„Meine Arbeit in unterschiedlichen Unternehmen hat mir gezeigt, dass hier wirklich Bedarf besteht, der durch die herkömmlichen Wörterbücher nicht abgedeckt wird“, so Bettina Zastrow. „In den vergangenen Jahren sind die Anforderungen an Software-Produkte gestiegen. Um mit dieser Komplexität Schritt zu halten, müssen oft Produkte verschiedener Hersteller kombiniert werden. Dadurch ergeben sich unterschiedliche – herstellerabhängige – Begrifflichkeiten für Bedienelemente. Um die Konsistenz der Dokumentationen sicherzustellen. ist es erforderlich, die darin verwendeten Begriffe zu standardisieren.“

Zielgruppe für den „Zastrow“
Das Fachwörterbuch wendet sich an Spezialisten in der IT-Branche, die diese Fachbegriffe bei ihrer täglichen Arbeit verwenden. Die einheitlichen Begrifflichkeiten erleichtern zum Einen die Kommunikation zwischen den verschiedenen Abteilungen in einem Unternehmen. Zum Anderen haben Technische Redakteure und Übersetzer den passenden Begriff sofort zur Hand und sparen sich die Zeit für langwierige Recherchen.

Eine zukunftsweisende Idee
„Mit dem ‚Zastrow‘ möchte ich einen ausbaufähigen Standard schaffen“, fasst die Technische Autorin zusammen. „Mein Ziel ist es, dass zukünftig vermehrt einheitliche Begrifflichkeiten in der Softwaredokumentation verwendet und die Softwareprodukte für den Anwender verständlicher werden.“