Sturm, Blitzschlag und Hagel – Unwetter verursachen jährlich Schäden in Milliardenhöhe. Bei Unwetterereignissen ist in einem kurzen Zeitraum eine hohe Anzahl von Schäden zu verarbeiten. MeteoGroup, Europas größter privater Wetterdienst, stellt daher in Leipzig mit ClaimsForecast eine innovative Lösung zur Schadenprognose für die Versicherungswirtschaft vor. Die Gothaer Versicherung wendet diese Predictive Analytics Lösung des Wetterdienstleisters bereits erfolgreich an. Am 21. April präsentieren Vertreter beider Unternehmen in dem Vortrag „Big Data: Wetter für Versicherer“ wie auf der Schadenprognose automatisierte Eskalationsstufen und Prozesse aufbauen und welche Vorteile sich für Versicherer daraus ableiten.
Mit dieser speziellen Wetterlösung ermöglicht MeteoGroup, dass sowohl die Abwicklung von Einzelschadenfällen als auch von Massen- und Kumulschäden schnell und effizient erfolgen kann. Der besondere Mehrwert für Versicherer besteht darin, dass eine schnelle Analyse über den versicherten Gesamtbestand und die Berechnung erster Schadenprognosen direkt nach dem Eintreten eines Unwetters möglich ist. Ein optimiertes Schadenmanagement hilft die Produktivität und Servicequalität zu steigern sowie Kosten zu vermeiden.
Sebastian Glink, Business Unit Director Insurance, erläutert: „Für die Prognose von zukünftigen Schadenmeldungen blicken wir zunächst in die Vergangenheit. Wir analysieren über 200 Wetterfaktoren und ermitteln Korrelationen zu historischen Schadenmeldungen. Ferner beziehen wir verschiedene Datenquellen ein: Messwerte unserer eigenen Wetterstationen, Radarbeobachtungen, Blitzmessung sowie eine hochauflösende Hageldetektion und -analyse. Im Ergebnis können wir präzise und verlässlich die zu erwartenden Schäden vorhersagen.“
Weitere Informationen zu MeteoGroup und den Produkten für die Versicherungswirtschaft unter www.meteogroup.com.