Der Nutzen von Imagevideos für Unternehmen

Unternehmerischer Erfolg setzt nicht nur gefragte Produkte oder Dienstleistungen und optimierte Prozesse voraus, sondern auch einen hohen Bekanntheitsgrad und eine effiziente Neukundengewinnung. Mit der zunehmenden Digitalisierung hat das Online-Marketing an Bedeutung gewonnen. Dabei spielt es eine Rolle, wie und mit welchen Mitteln sich Unternehmen in sozialen Netzwerken und auf der eigenen Homepage präsentieren. Hier sind Imagefilme eine denkbare Option, die mit verschiedenen Vorteilen überzeugen können.

Was unter einem Imagefilm verstanden wird

Ein Imagefilm präsentiert in einem kompakten Video Marken sowie Produkte und Dienstleistungen. Dieses audiovisuelle Werk zielt darauf ab, wie der Name andeutet, ein vorteilhaftes Bild des Unternehmens zu kreieren und das Branding zu stärken. Imagevideos sind werblich ausgerichtet und erzählen eine Geschichte. Die Produktion eines solchen Films ist fast ebenso anspruchsvoll wie die eines Spielfilms.

Wer ein Imagevideo für Marketingzwecke erstellen möchte, sollte sich an eine professionelle Agentur mit langjähriger Erfahrung und umfassendem Know-how wenden. Zum einen ist eine entsprechende technische Ausstattung erforderlich, die mit hohen Anschaffungskosten verbunden ist, zum anderen ist der Weg von der ersten Idee bis zur professionellen Umsetzung lang.

Die Einsatzmöglichkeiten im Überblick

In verschiedenen Bereichen kann ein Imagefilm eingesetzt werden. Auf Messen etwa zieht ein solches Video die Blicke auf den eigenen Stand, indem es auf Leinwänden, Bildschirmen oder mobilen Endgeräten präsentiert wird. Ziel ist es, sich von der Konkurrenz abzuheben und zahlreiche Neukunden zu gewinnen. Ob bei Festivals, Sportveranstaltungen oder Fachtagungen – ein Imagefilm hinterlässt einen bleibenden Eindruck und fesselt die Gäste mit emotionalen Bildern.

Auch auf Webseiten verdient ein Imagevideo einen prominenten Platz. Es unterstützt den vorhandenen Content, baut Vertrauen auf und offenbart die Menschen hinter der Marke. Ein Imagefilm fördert nachhaltig ein positives Image und positioniert das Unternehmen als verlässlichen Experten im jeweiligen Fachbereich, was auch von Suchmaschinen mit guten Rankings belohnt wird.

In den sozialen Medien fungiert ein Imagefilm als Sprungbrett, das vor allem jüngere Zielgruppen anspricht. Durch seine virale Verbreitung erreicht er eine breite Öffentlichkeit. Eine sorgfältige Planung von Kampagnen über Plattformen wie YouTube, Facebook, Instagram, Pinterest, LinkedIn und Xing sichert eine umfassende Reichweite.

Selbst in E-Mail-Signaturen, die oft unspektakulär erscheinen, aber eine wichtige Rolle im Geschäftsverkehr spielen, kann ein Imagefilm integriert werden.

Komponenten und Variationen von Unternehmensimagefilmen

Bei Imagefilmen wird grundsätzlich zwischen dokumentarischen und szenischen Ansätzen unterschieden. Zu den Grundformen zählen der vielseitige dokumentarische Imagefilm und Messe- sowie Industriefilme. Diese konzentrieren sich auf Alleinstellungsmerkmale sowie die ästhetische Darstellung von Prozessen und Technologien. Interviewformate stellen Persönlichkeiten und visuell schwer zu erfassende Dienstleistungen in den Vordergrund. Porträts erzählen durch hochwertiges Storytelling Probleme und ihre Lösungen. Kammerspiele setzen auf den Dialog zwischen den Akteuren.

Die Dramaturgie und der Aufbau von Imagefilmen folgen den typischen Regeln der Videoproduktion. Dabei ist das Format in Anfang, Hauptteil und Schluss unterteilt. Entscheidend ist die Fähigkeit, die Aufmerksamkeit und das Interesse der Zuschauer zu wecken. Sie müssen über einen gelungenen Spannungsbogen zum gewünschten Ziel geführt werden. Je nach Einsatzzweck kann das Ende des Films einen integrierten Call-to-Action beinhalten.

Passendes Bildmaterial zeichnet sich durch Authentizität, Einzigartigkeit und Ästhetik aus. Es ist ratsam, möglichst oft Aufnahmen von echten Situationen zu verwenden. Der Einsatz von Stock-Videos, also vorgefertigten, generischen Inhalten, sollte vermieden oder nur sparsam zur Ergänzung des Originalmaterials genutzt werden. Ein Übermaß an Stock-Material kann der Qualität Ihrer Imagefilm-Produktion schaden.