Erfurt, 5. Juni 2012. Der Deutsche Verbraucherschutzring e. V. (DVS) wendet sich an Aktionäre und Anleger, die durch Geschäfte mit der schweizerischen Swiss Hawk AG oder deren Geschäftspartnern betrogen wurden oder Geld verloren haben.
Wie das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement (EVD) mitteilt, ist über die im Jahr 2001 gegründete Swiss Hawk AG gemäß der Verfügung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA Ende April 2012 das Konkursverfahren eröffnet worden. Die Swiss Hawk AG (vormals Brontex AG, vormals Glentech AG), die während ihrer Existenz nicht nur drei mal den Namen, sondern auch dreimal den Firmenzweck und zweimal den Firmensitz geändert hat, hatte im Jahr 2007 zusammen mit der Deutsche European Real Estate Plc geplant, zwei Immobilienfonds aufzulegen. Bei den Fonds handelte es sich um den Hanseatic & Baltic Fund und den Deutsche Residental Fund.
Die im Schweizer Kanton Zug sitzende Firma wurde durch die FINMA schon im Februar 2009 aufgelöst und in Liquidation gesetzt. Seit diesem Zeitpunkt wurde sie offiziell als „Swiss Hawk AG in Liquidation“ und nur noch zum Zweck der Liquidation weitergeführt.
Der Deutsche Verbraucherschutzring e. V. bemüht sich Licht in das Dunkel dieser Gesellschaft zu bringen und bittet Anleger und Aktionäre, die Erfahrungen mit der Swiss Hawk AG oder deren Geschäftspartnern gemacht haben, sich zu melden.
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