Berlin/Frankfurt am Main, 7. Juli 2020 ? Der Konzernbetriebsrat der Deutschen Bahn AG (KBR DB AG) spricht sich dafür aus, die Deutsche Bahn als integrierten Konzern beizubehalten. Damit lehnt der KBR DB AG die Forderung von Stimmen aus der Politik ab, bei der DB AG das Netz und den Bahnbetrieb noch strikter als bisher voneinander zu trennen.
In seinem Statement sagte Jens Schwarz, Vorsitzender des KBR DB AG: ?Gerade die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie zuverlässig das ?System Schiene? im integrierten Konzern ist. Der Personen- und der Güterverkehr auf der Schiene hat sich als stabil und leistungsfähig erwiesen und ist zu Recht als systemrelevant anerkannt.?
?Mit dem Auftakt der ?Starken Schiene? vor einem Jahr hat sich die DB AG viel vorgenommen?, ergänzte Jens Schwarz, und sagte weiter: ?Wir arbeiten noch enger zusammen für unsere Kunden, für unsere Bahn, für gemeinsame, übergreifende Ziele und Projekte, wie zum Beispiel den Deutschlandtakt. Für den Erfolg der ?Starken Schiene? braucht es mehr Miteinander bei der DB AG ? das ist nur mit einem integrierten Konzern möglich.?
Zur politischen Debatte sagte Jens Schwarz: ?In Deutschland funktioniert der Wettbewerb auf der Schiene. Nirgendwo in Europa sind so viele Eisenbahnverkehrsunternehmen aktiv wie hier. Die Bundesnetzagentur reguliert für sie den Zugang zur Infrastruktur ? und die Interessenvertreter setzen sich dafür ein, dass der Wettbewerb nicht auf den Rücken der Beschäftigten ausgetragen wird. Die Trennung von Netz und Betrieb ist mittlerweile eine Forderung aus der ordnungspolitischen Mottenkiste.?