Während sich die deutschen
Mittelstandskooperationen im Einzelhandel und Handwerk weiter auf
Wachstumskurs befinden, sind auch diese Unternehmen vom
Fachkräftemangel betroffen. Jede dritte Kooperation kann offene
Stellen nicht qualifiziert besetzen. Das zeigt die aktuelle
Konjunkturumfrage von DER MITTELSTANDSVERBUND – ZGV und dem
Wirtschaftsmagazin Der Handel (Deutscher Fachverlag GmbH, Frankfurt
am Main).
Die Personalsuche trübt demnach die gute wirtschaftliche Bilanz
des Mittelstands im zweiten Quartal. 76 Prozent der befragten
Verbundgruppen konnten ihr Umsatzvolumen steigern. Für das dritte
Quartal rechnen 59 Prozent der befragten Kooperationen mit einem
Umsatzplus. Auch die Ertragslage entwickelte sich positiv. Nachdem 54
Prozent der Verbundgruppen ihre Gewinne im zweiten Quartal steigern
konnten, erwartet jede zweite Gruppe auch für das dritte Quartal
steigende Erträge.
Aber die Personalengpässe könnten die positive Entwicklung
bremsen. Jede dritte Kooperation (35 Prozent) musste im vergangenen
Quartal offene Stellen unbesetzt lassen. Die Antwort auf den
Fachkräftemangel: 77 Prozent der Kooperationen verstärken den Einsatz
bei der Weiterbildung ihrer Mitarbeiter, 54 Prozent engagieren sich
intensiver bei der Ausbildung junger Menschen.
An der Konjunkturumfrage haben sich 70 Kooperationszentralen aus
insgesamt 14 Branchen beteiligt. Dazu gehören unter anderem Edeka,
Electronic Partner und Intersport. Die Erhebung wird regelmäßig von
DER MITTELSTANDSVERBUND und dem in Frankfurt am Main erscheinenden
Wirtschaftsmagazin Der Handel durchgeführt. Weitere Informationen
unter www.derhandel.de/kooperationen oder unter
www.mittelstandsverbund.de.
Kontakt:
Dr. Konstantin Kolloge, Referent für Kommunikation, Wirtschaft und
berufliche Qualifizierung / DER MITTELSTANDSVERBUND – ZGV e.V. /
Tel.: 030 59009 9661 / Fax: 030 59009 9617 / E-Mail:
k.kolloge@mittelstandsverbund.de / www.mittelstandsverbund.de
Marcelo Crescenti, Chefredakteur Der Handel / Tel.: 069 7595-1692
/ Fax.: 069 7595-1699 / E-Mail: crescenti@derhandel.de /
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am Main gehört zu den größten konzernunabhängigen
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Tochtergesellschaften publiziert der dfv rund 90 Zeitschriften, viele
davon unangefochtene Marktführer in den jeweiligen Branchen. Das
Portfolio des dfv wird von über 90 digitalen Angeboten sowie
zahlreichen B2B-Communities und einer großen Zahl von Fachbuchtiteln
ergänzt. Seminare, Kongresse, Messen sowie Symposien runden das
Verlagsprogramm ab. Der dfv beschäftigt 890 Mitarbeiter und erzielte
2010 einen Umsatz von 128,2 Millionen Euro.
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