Pressemitteilung der S.AG – Personalberatung
Der (frühzeitige) Kontakt zu Unternehmen ist wichtig
Wie Schulabgänger und Studenten ihre Chancen am Arbeitsmarkt erhöhen. Es ist aber nie zu spät, einen persönlichen Draht zu einer Firma aufzubauen.
Augsburg, den 17.05.2010 – Die S.AG – Personalberatung, mit Sitz in Deutschland und der Schweiz ist auf die professionelle Suche von hochkarätigem Personal im produzierenden Gewerbe spezialisiert.
Augsburg (pm). Die Abiturienten in Bayern haben es schon geschafft. Am vergangenen Freitag (25.6.) wurden sie offiziell aus dem Gymnasium entlassen. Realschüler und Hauptschüler müssen sich noch bis Ende Juli gedulden. Viele sind noch unentschlossen, was ihre berufliche Zukunft betrifft. Laut einer Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung aus dem Jahre 2008 weiß jeder achte Schulabgänger nicht einmal, ob er eine Weiterbildung beziehungsweise ein Studium oder direkt eine berufliche Ausbildung angehen soll. Gerade bei letzterer Möglichkeit sind viele unsicher, weil sie ihre Chancen am Arbeitsmarkt schlecht einschätzen.
Das muss aber gar nicht der Fall sein, erklärt Max Kotzur, Senior Consultant der Augsburger Personalberatungsfirma S.AG. „Natürlich hängen die Chancen zunächst von den Zeugnissen ab.“ Wer sich in der Schule schon dem Wettbewerb stelle und Leistung zeige, habe die besten Karten.
Schlechte Noten oder fehlender Schulabschluss seien ein No-Go in allen Unternehmen. Der Zentralverbandes des Deutschen Handwerks hält deswegen sogar jeden vierten Jugendlichen für „nicht ausbildungsfähig“. Man dürfe nicht zurückschrecken und müsse notfalls das Schuljahr wiederholen, um bessere Leistungen vorzeigen zu können, rät Kotzur.
Zeugnis ist das Eine, ein guter Kontakt zum Unternehmen das Andere. Schüler oder Studenten, die frühzeitig einen guten Draht zu einer Firma entwickelten, könnten sich bessere Chancen auf einen Ausbildungsplatz ausrechnen. Wer als Ferienjobber regelmäßig mitarbeitet, ist laut Kotzur kein unbeschriebenes Blatt mehr, wie das Groß der anderen Bewerber in einem möglichen Auswahlverfahren. Für andere sei dieser Zug, bei dem berufliche Chancen über die persönliche Schiene zustande kommen, aber noch nicht abgefahren. Gerade zur Ferienzeit böten Unternehmen wieder Jobs ohne die Verpflichtung eines Ausbildungsvertrages an, um sich gegenseitig kennen zu lernen – auch für Schulabgänger.
Unentschlossenen, die bisher noch keine konkrete Idee für ihre berufliche Zukunft haben, empfiehlt Kotzur, vor allem auf die persönlichen Interessen zu achten und sich nicht von „Bedarfszahlen“ beeinflussen zu lassen. „Heute heißt es, dass Lehrer fehlen. Bis man mit dem Studium fertig ist, gibt es schon wieder zu viele“, erklärt der Arbeitsmarkt-Experte. „Wenn das Herz nicht daran hängt, macht es wenig Sinn.“ Manchmal entdeckten Schulabgänger ihren Berufswunsch erst, indem sie sich im Vorfeld intensiv mit einem Beruf oder Studiengang beschäftigten. Als Beispiel führt Kotzur das „scheinbar trockene Ingenieurs-Studium“ an. „Da gibt es viele spannende Facetten für Tüftler, Macher und Abenteurer.“ Wer sich für den Ingenieursberuf entscheide, könne in der Regel unbesorgt in die Zukunft blicken, so Kotzur. Das Ansehen der Branche sei hoch, es gebe gutes Geld zu verdienen und deutsche Ingenieure seien aufgrund der guten Ausbildung hierzulande weltweit gefragt.
Weitere Infos unter www.s-ag.info