Uwe-Karsten Heye schreibt heute im Blog der Republik: „Erneuerung der SPD als Anbiederung bei CSU und AfD scheint ihre Vorstellung zu sein. Gleichzeitig fordert sie die schärfere Abgrenzung zu den Grünen und stellt sich an die Seite derer, die weitere Verstromung der Braunkohle als Brückentechnologie im Kampf gegen den Klimawandels empfehlen. Da sie dafür von den Grünen keine Hilfe erwarten kann, ist es also nur konsequent, wenn sie auch künftig jede Rot-Grüne Wiedervorlage als Machtperspektive ablehnt. Offenbar glaubt sie tatsächlich, das könnte Wähler überzeugen, SPD zu wählen.“
So ungefähr hat sich mancher den Einsatz der 60-Prozent-Vorsitzenden der SPD schon vorstellen können, als sie mit heiserer Stimme auf dem Sonderparteitag der SPD die Delegierten zum Abmarsch in die nächste Große Koalition brüllte. Da liegt die Partei nun fast regungslos, und halbtot, bei 18 Prozent in den Umfragen und begleitet schweigend eine CSU, die mit ihren sechs Prozent bundesweiter anteiliger bayerischer Wählermasse alles tut, um jede Glaubwürdigkeit zunichtezumachen, die als Erneuerung der SPD durchgehen könnte. Da wird alles weggeschmirgelt, was die SPD von dieser C-Partei unterscheidet. Das Schlimme ist, es geschieht offenkundig mit aktiver Beteiligung der Parteiführung unter der Fraktionsvorsitzenden Nahles.
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