
Es ist selbstverständlich, dass jeder Mensch eine Behausung benötigt. Daraus folgt bereits eine sehr unmittelbare Kausalität zwischen demografischen Trends und der Nachfrage nach Wohnraum. Die Beziehung zwischen demografischen Trends und der Nachfrage nach Wohnimmobilien ist jedoch nicht linear, da es neben dem demografischen Wandel einige weitere Fakturen gibt, die Einfluss auf die Nachfrage nach Wohneigentum haben. Der demografische Wandel ist für die künftige Entwicklung am Stuttgarter Wohnimmobilienmarkt von großer Bedeutung. Deutschland befindet sich in einem tiefgreifenden Veränderungsprozess, erklärt Marco Terracciano, anerkannter Experte und Inhaber der Best Finance Immobilien GmbH. Die Zahl der Erwerbstätigen wird in den nächsten 20 Jahren um über 7% fallen, während die Zahl der Renten- und Pensionsbezieher um über 6% steigen wird. Natürliche Faktoren der Veränderung wie die Geburtenhäufigkeit und die Sterbewahrscheinlichkeit lassen sich für die nächsten Dekaden sehr gut einschätzen. Kommt es zu keinem Strukturbruch, so wird die Bevölkerung in Deutschland nicht nur schrumpfen, sondern auch stark altern, so Marco Terracciano.
In Stuttgart leben aktuell rund 613.000 Menschen und damit rund 11% mehr als in den späten 1980er Jahren. Die Entwicklung der vergangenen 25 Jahre verlief jedoch keinesfalls stetig. Die Transformation in Ost-Europa in den späten 1980er Jahren und den frühen 1990er Jahren sorgte durch einen starken Anstieg der Spätaussiedlerzahlen für ein Ende des zuvor vorherrschenden Bevölkerungsschwunds. Die Zahl der Einwohner in Stuttgart kletterte binnen 10 Jahren auf rund 585.000 Einwohner, was einen Zuwachs von 6,1% entsprach. Bis heute konnte dann ein weiterer Zuwachs von rund 4,8% verzeichnet werden.
Beim demografischen Wandel wird zwischen direkten und indirekten Effekten differenziert, erklärt Herr Terracciano. Im Marktbericht der Best Finance GmbH wird im Detail auf die direkten und indirekten Effekte eingegangen.
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