Der Unternehmer und Visionär Martin Glogger hat einen Bauplan für eine neue Gesellschaft entwickelt, in der die Menschen ihre Neigungen und Fähigkeiten bestmöglich entfalten und selbst im Rahmen einer direkten Demokratie mitentscheiden können.
Was soll sich durch die neue Gesellschaft grundlegend ändern:
*die vielen Millionen Menschen, die heute von staatlichen Almosen leben müssen, dürfen ihrem Leben wieder einen Sinn geben
*die rücksichtslose und existenzgefährdende Schuldenmacherei der verantwortlichen Politiker und Industriebosse hat ein Ende
*die Steuer- und Sozialabgaben, die wir wegen der vielen ungelösten Gesellschaftsprobleme, leisten müssen, sind auf ein erträgliches Niveau zurückgekehrt (ca. 20 % vom Brutto)
Wenn der Visionär heute zurückblickt und zwischen der alten Gesellschaft (Industriegesellschaft), in der er großgeworden ist, und seinem Bauplan für eine neue Gesellschaft (Informationsgesellschaft) vergleicht, dann stellt er folgende grundlegende Unterschiede fest:
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Ziel:
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*Industriegesellschaft:
ein „möglichst weit verbreiteter materieller Wohlstand“
*Informationsgesellschaft:
ein „möglichst weit verbreiteter materieller und vor allem innerer Wohlstand“
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Grundlage:
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*Industriegesellschaft:
Der ständig steigende Konsum (bzw. Wachstum) und die damit einhergehende Verschwendung natürlicher Ressourcen (Rohstoffe, …) und menschlicher Ressourcen (Kreativität, Begabungen, Leidenschaften,…)
*Informationsgesellschaft:
Die optimale Nutzung der vorhandenen natürlichen und vor allem menschlichen Ressourcen.
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wichtige Werte:
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*Industriegesellschaft:
Gehorsam (Pflichtbewußtsein), materieller Wohlstand (völlig unabhängig von innerem Wohlstand), Fleiß (ohne den Sinn des Fleißes zu hinterfragen), gesellschaftlich anerkannter Beruf (Männer sollen einen in der Gesellschaft angesehenen Beruf haben), Schönheit (Frauen sollen schön sein)
*Informationsgesellschaft:
Naturverbundenheit, Frieden und innere Zufriedenheit (innerer Wohlstand, also mit sich selbst im Einklang leben), Freiheit und Gerechtigkeit, Liebe
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zwischenmenschliche Zusammenarbeit
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*Industriegesellschaft:
Die Menschen werden über Hierarchien geführt
*Informationsgesellschaft:
Die Menschen arbeiten im Rahmen von Netzwerken konstruktiv zusammen
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gemeinsame Werte und Regeln
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*Industriegesellschaft:
Alles ist bis ins kleinste Detail geregelt, die meisten Menschen hoffen, daß sie nicht mit den tausenden, nur noch von Rechtsexperten verständlichen Gesetzen und Verordnungen in Konflikt kommen
*Informationsgesellschaft:
Die Menschen halten sich bewußt an wichtige, intuitiv verständliche, gemeinsame Grundregeln, die wirklich notwendigen Gesetze und Verordnungen können bei Bedarf nachgelesen und vor allem auch verstanden werden
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das Finanzsystem
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*Industriegesellschaft:
Das Finanzsystem nutzt die menschlichen Schwächen wie Habgier, Machtstreben, Gedankenlosigkeit und Ignoranz geschickt aus
*Informationsgesellschaft:
Das Finanzsystem fördert das Gute, Hilfreiche und Edle im Menschen
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die Existenzsicherung
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*Industriegesellschaft:
die Minister und ihr Millionenheer von Beamten verteilen die Steuern und Sozialbgaben und verwalten die Ansprüche, die Menschen an den Staat (=Steuerzahler) haben
*Informationsgesellschaft:
das pauschale Grundeinkommen fördert und fordert, daß Menschen sich im Rahmen einer selbstgewählten Aufgabe in die Gesellschaft einbringen
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das Entscheidungssystem
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*Industriegesellschaft:
repräsentative Demokratie, bei der die vom Volk gewählten Repräsentanten die Entscheidungen anstelle ihrer Wähler treffen (wir geben unsere Stimme einem Politiker)
*Informationsgesellschaft:
direkte Demokratie, bei der die mündigen Problemlöser und Autodidakten die kurzfristigen Entscheidungen selbst treffen (wir haben eine eigene Stimme)
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das Wirtschaftssystem
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*Industriegesellschaft:
die soziale Marktwirtschaft, bei der die Regierung in den Marktmechanismus eingreift, um soziale Härtefälle abzumildern und den freien Wettbewerb zu sichern, aber auch, um die Unternehmen und die Arbeitnehmer an der Finanzierung wichtiger, nicht unmittelbar und sofort gewinnbringender Aufgaben zu beteiligen
*Informationsgesellschaft:
die freie Marktwirtschaft, bei der mündige Problemlöser und Autodidakten in den Marktmechanismus eingreifen, um soziale Härtefälle abzumildern und den freien und fairen Wettbewerb sichern, indem sie sich mutig und tatkräftig dafür einsetzen, daß es den Unternehmen nicht an Ideen für innovative Produkte und Dienste mangelt, daß die Unternehmen für die Entwicklung ihrer innovativen und qualitativ hochwertigen Produkte und Dienste belohnt werden, fair am Markt teilnehmen und mit ihren Gewinnen auch einen Beitrag zum Allgemeinwohl leisten
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Fazit:
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Wie kann jeder Einzelne bestmöglich dazu beitragen, die neue Gesellschaft zu realisieren:
*mach das was du liebst, im besten Fall mit denen die du liebst www.onlinetechniker.de/?q=node/302#staerke
*fordere dein Mitspracherecht im Rahmen einer direkten Demokratie
www.onlinetechniker.de/?q=node/302#mitsprache
*hilft aktiv mit, daß alle Organisationen und Institutionen, so gut es geht, im Rahmen von Netzwerken, anstatt Hierarchien geführt werden
www.onlinetechniker.de/?q=node/302#netzwerk
Weitere Informationen zu dem Bauplan für eine neue Gesellschaft sind auf der Website des Autors zu finden www.onlinetechniker.de/?q=node/28.
Wie er das Ganze in die Praxis umsetzen möchte, beschreibt er in groben Zügen in seinem Buch www.onlinetechniker.de/?q=node/8.