Belastend wirkt sich scheinbar auch die bevorstehende Wahl in Schottland aus. An der Spitze der Verlierer standen Finanztitel, da der EZB-Stresstest näher rückt. Die Commerzbank gilt hier als Wackelkandidat. So musste der DAX 0,5% auf 9.711 Punkte nachgeben. Gewinnmitnahmen haben auch das Bild der Wall Street geprägt. Zunächst hatte die Apple-Präsentation noch für etwas Euphorie an der Wall Street gesorgt. Am Ende nahm man aber doch Gewinne mit, sodass der Dow Jones 0,6% auf 17.014 Punkte abgeben musste. Der S&P-500 büßte 0,7 Prozent ein und der Nasdaq-Composite 0,9 Prozent. Die Vorgaben aus Asien sind negativ. Der Hang-Seng verliert 1,9% auf 24.720 Punkte und der Nikkei verliert 0,2% auf 15.784 Punkte.
Charttechnischer Ausblick: Nachbörslich fiel der DAX noch unter die 9.700 Punkte und er dürfte auch unter 9.700 Punkten eröffnen. Die nächsten Ziele liegen nun bei 9.683-9.600 und 9.578 Punkte. Hier liegt ein erhöhtes Preisvolumen und die untere Kante des Aufwärtstrends verläuft hier. Die EMA-20-Linie bei 9.565 Punkten könnte den DAX auch noch stützen und auch SMA-200-Linie auf Tagesbasis, bei 9.532 Punkten könnte die Konsolidierung wieder beenden. Fällt der DAX aber hier durch, dürfte es weitere Abgaben bis 9.469 -9.417 und 9.369 Punkte geben. Die Bullen müssen den DAX über die Marke von 9.774 Punkten ziehen, dann könnte sich die Erholungsbewegung noch bis 9.810 und 9.871 Punkte fortsetzen.
Fazit: Der Euro steht unter Beschuss. Amerikanische Banken sehen den Wertverfall des Euro erst ganz am Anfang. Man erwartet beim Euro zum US-Dollar noch viel tiefere Kurse uns so hat man sich mit 32 Mrd. USD und 198.000 Wetten am Terminmarkt gegen den Euro positioniert. Ansonsten ist auch heute nicht viel los. Die Hypothekenanträge aus den USA um 13 Uhr und die Lagerbestände des Großhandels um 16 Uhr sind die einzigen Termine die nennenswert wären.
Mit besten Grüßen
Ihr
Andreas Janes
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