Definition von Markenmanagement

Der Begriff Markenmanagement bezeichnet die heute oft identifikationsorientierte Präsentation des Leistungsangebots von Unternehmen. Dies wird erreicht, indem das Unternehmen seine Vorteile und den Nutzen der eigenen Produkte klar hervorhebt.

Markenmanagement umfasst nicht nur die Prägung des Markennamens oder Markenzeichens, sondern beinhaltet auch die Analyse, Herleitung, Formulierung und Einhaltung des Werteversprechens, so Rieta de Soet, Geschäftsführerin der Global Management Consultants AG in Zug.

Der Zweck von Markenmanagement liegt darin, die Leistung eines Unternehmens mit einem Bild oder Slogan zu verbinden. Dies gilt dann als Leistungsversprechen dem Kunden gegenüber, so Rieta de Soet. So werden mit dem Markenmanagement eine Reihe von Teilzielen verbunden wie die Komplexitätssenkung (vereinfachte Wiedererkennung), Transparenz, Wiedererkennung, Differenzierung, Orientierung, Identifikation, Vertrauensbildung, Kundenbindung und andere mehr.

Rieta de Soet erläutert näher, während die Markenanalyse und -bildung den Prozess des Markenaufbaus kennzeichnet, meint die Markenführung den umfassenden Prozess zur ganzheitlichen Sinnesansprache einer Markenkommunikation nach innen und außen. Entsprechend wird der Markenaufbau im Marketing häufig mit Positionierungsprozessen intensiv diskutiert, während die notwendigen Konsequenzen etwa für das unternehmerische Verhalten eher am Rande diskutiert werden, bspw. im Rahmen der internen Public Relations (PR) als Kommunikations- und Verhaltensmanagement.

Markenmanagement ist ein wichtiger Aspekt und gewinnt mit steigendem Wettbewerb immer mehr an Bedeutung.