Bei der Datensicherung sollten sich kleine und mittlere Unternehmen nicht allein auf RAID-
Systeme verlassen. Diese Lösung sei anfällig, da beispielsweise das Gebäude mitsamt
dem System abbrennen könne und so die Daten vernichtet würden, warnt das
Unternehmensportal MittelstandsWiki.de. Empfehlenswert sei dagegen für Freiberufler und
kleine Firmen eine so genannte Network Attached Storage-Lösung (NAS), die sich mit
einer Cloud synchronisiert.
Hinter dem Kürzel NAS verbirgt sich vereinfacht eine rudimentäre Version eines Servers zur
Datenspeicherung. Dieser zentrale Speicher ermöglicht den Zugriff auf Daten von
mehreren PCs und Servern aus. Vom klassischen Server unterscheidet sich diese Lösung,
da die Software auf jedem zugreifenden Arbeitsrechner installiert sein muss.
Da Cloud-Lösungen bezahlbar geworden sind, sollten Unternehmen diese Möglichkeit
prüfen, empfiehlt das MittelstandsWiki in einer umfangreichen Untersuchung. Eine private
Cloud biete zusätzlich den Vorteil, dass Daten im eigenen Haus bleiben. Bislang
reagierten Kunden gerade in Deutschland skeptisch bei der Auslagerung ihrer Daten.
Derzeit sei die rechtliche Situation dazu noch nicht abschließend geklärt, darum rät das
Portal Mittelständlern und Geschäftsgründern zu kurzfristigen Verträgen von etwa einem
halben Jahr. Bis dahin werde die endgültige Version der Mindestanforderungen an Cloud-
Computing-Anbieter vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)
veröffentlicht sein. Anbieter und Nutzer hätten dann einen festen Leitfaden in der Hand.