Daten sichern statt Lösegeld zahlen

Siegen, 24. Juni 2016. Angesichts des rasanten Anstiegs von Angriffen mit Ransomware empfiehlt die PoINT Software & Systems GmbH, Daten mit PoINT Storage Manager zu archivieren. Im Fall eines Angriffes können Anwender sofort, also ohne Einspielen von Backups, auf archivierte Dateien zugreifen. Als zusätzlichen Schutz können alternative Speichersysteme wie Cloud/Object Storage, Tape oder optische Speichermedien für die Archivierung zum Einsatz kommen. Diese Technologien schützen effektiv vor einer Infektion durch Ransomware, da die Einbindung mit PoINT Storage Manager keinen direkten Datei System Zugriff ermöglicht, und diese Medien vor Ransomware „versteckt“ werden.

Nach Angaben des BSI wurden im Februar 2016 mehr als zehn Mal so häufig Lösegeld-Trojaner durch Virenschutzprogramme in Deutschland entdeckt wie im Oktober 2015. Davon betroffen sind zunehmend Unternehmen, staatliche Einrichtungen oder auch Krankenhäuser. Ziele von Ransomware, wie beispielsweise dem bekannten Locky, sind in der Regel Dateien, die im Datei System verwaltet werden. Diese Dateien werden dann von der Ransomware infiziert und verschlüsselt, und Betroffene werden aufgefordert, Geld zu überweisen, um den Decrypt-Key zu erhalten. Es gibt zwar Ratschläge, wie sich die Schadsoftware entfernen lässt, jedoch können die Dateien nicht entschlüsselt werden.

Umso wichtiger ist es für Unternehmen, ihre sensiblen Daten zu schützen – auch im Hinblick auf die Einhaltung der Compliance. PoINT Storage Manager bietet eine netzwerkweite und regelbasierte Sicherung von Daten auf Sekundär- oder Archivspeichersystemen. Im Falle einer Infektion ermöglicht PoINT Storage Manager die schnelle Wiederherstellung durch die Erzeugung sogenannter Stub-Dateien, die den sofortigen Zugriff auf die Originaldatei aus dem Archiv ermöglichen. Dieser Vorgang kann in kürzester Zeit durchgeführt werden, da keine Dateiinhalte bewegt werden müssen. Eine Wiederherstellung mit Hilfe eines Backup Programms kann dagegen bis zu mehreren Tagen dauern.

Die Verwendung alternativer Speichertechnologien wie Cloud/Object, Tape oder Optical erhöht zusätzlich den Schutz vor Ransomware. PoINT Storage Manager integriert diese Technologien nahtlos in die bestehende Infrastruktur, verhindert aber den direkten Zugriff von Schadsoftware auf diese Speichersysteme. Gesicherte Daten werden durch das sogenannte „Archive Volume“ Konzept sicher „verpackt“ und mit Hilfe des eingebauten Authentifizierungs-Mechanismus lässt sich die Datenintegrität und Echtheit der Daten jederzeit prüfen.