Das „Smart Home“ im Bestandstest: BBA-Tagung zum intelligenten Wohnen informiert, was heute umsetzbar ist.

Die „mitdenkende“ Wohnung, die im Bedarfsfall selbst eingreift – im Alltag kann sie große Vorteile bringen. Bei geöffneten Fenstern drosselt sich die Heizung, das spart Energie und Kosten. Schließen die Türen selbsttätig und schalten sich elektrische Geräte aus, sobald die Bewohner die Wohnung verlassen, erhöht das die Sicherheit. Und wenn die Kaffeemaschine morgens den Kaffee von allein kocht, steigt der Komfort des Bewohners.
Wenn auch die Möglichkeiten von intelligentem Wohnen bzw. unterstützender Technik im Wohnbereich bereits heute weit gefächert sind, in der Praxis setzen sie sich erst allmählich durch. Häufig wirken hohe Preise und untereinander nicht kompatible Systeme abschreckend auf Bestandshalter. Zudem stellen sich gerade die Verantwortlichen von Wohnungsunternehmen viele Fragen: Was wird zukünftig zur gängigen Ausstattung gehören? Welche Trends sind hingegen eher kurzfristig und werden sich in der Praxis nicht durchsetzen? Wo sind Investitionen nachhaltig?
Solchen und anderen Fragen widmet sich die Tagung „Intelligentes Wohnen – vernetzte Wohnlösungen abseits der Leuchtturmprojekte“ der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin am 25. Juni 2014. Es wird gezeigt, worauf es bei der Planung und Umsetzung eines massenkompatiblen „Smart Homes“ ankommt – sowohl beim Neubau als auch bei der Sanierung bestehender Gebäude.
Den Mittelpunkt der Tagung bildet eine Podiumsdiskussion, bei der aus verschiedenen Perspektiven aktuelle Fragen zum intelligenten Wohnen diskutiert werden – beispielsweise, welche Geschäftsmodelle sich durch die neue Technik ergeben.
Auf der Agenda stehen zudem Themen wie Mieterakzeptanz, Kosten und Refinanzierung ebenso wie Datenschutz und Sicherheit.
So können die Teilnehmer anschließend selbst einschätzen, welche Maßnahmen jetzt zu ergreifen sind und wo weitere Marktbeobachtung sinnvoll ist.

Weitere Informationen unter:
http://www.bba-campus.de/kalender/singleview-tagung/article/intelligentes-wohnen-vernetzte-wohnloesungen-abseits-der leuchtturmprojekte.html?PHPSESSID=69b9505c95e4f26b2b0a344f3dc5b99f