Dank für vier Jahre ehrenamtliches Engagement

CELLE. Mende appellierte an die Ausschussmitglieder, sich auch weiterhin gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit zu engagieren. Vor allem vor dem Hintergrund der Pegida-Märsche in vielen deutschen Städten sei eine erhöhte Wachsamkeit gegenüber antidemokratischen Tendenzen geboten. Um den erreichten Standard des Engagements in Celle zu halten, so Mende, seien auch in Zukunft finanzielle Förderungen notwendig.

Die Stadt Celle hat sich bereits um das neue Bundesprogramm „Demokratie leben!“ beworben. Stadtrat Stephan Kassel betonte, dass Celle aufgrund der positiven Bewertungen im Rahmen von TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN gute Aussichten auf eine Zusage habe und zu einer Antragstellung aufgefordert worden sei.

Die Abteilungsleiterin der Koordinierungsstelle Integration Serpil Klukon unterstrich die „enge und vertrauensvolle“ Zusammenarbeit im Begleitausschuss: „Diese Arbeit und das Engagement der zahlreichen Projektträger haben zu den vielen wertvollen Ideen für ein tolerantes Miteinander in Celle beigetragen.“ Jessica Manske, die im Rahmen des Bundesprogramms die Externe Koordinierungsstelle betreute, gab einen kurzen Rückblick und stellte die vielfältige Projektlandschaft vor. Insgesamt haben 16 Projektträger aus Celle Einzelprojekte im Rahmen des Bundesprogramms umgesetzt.

Die Ergebnisse aus den vier Förderjahren wurden in einem Abschlussbericht zusammengefasst. Die Broschüre in limitierter Auflage kann angefordert werden per Mail an integration@celle.de.

Bildunterschriften:
1. Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende dankte den Mitgliedern des Begleitausschusses für die Begleitung des Bundesprogramms, das am 31. Dezember endet. (Foto: Margitta True)

2. Die Verteilung der Projektträger von TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN in der Stadt Celle. (Quelle: Stadt Celle)