Der Leverkusener Spezialchemie-Konzern LANXESS nahm Mitte September 2011 nach 20-monatiger Bauzeit seine neue Produktionsanlage für Membran-Filtrationstechnologie zur Wasseraufbereitung am mitteldeutschen Chemiestandort Bitterfeld-Wolfen in Betrieb. Das Investitionsvolumen lag bei insgesamt rund 30 Millionen Euro.
Wasseraufbereitung ist Wachstumsmarkt
In der neuen Anlage werden so genannte Umkehrosmose-Membranelemente entwickelt und produziert, mit denen unerwünschte Stoffe wie Nitrate, Pestizide, Herbizide, Viren, Bakterien und kleinste Partikel aus dem Wasser gefiltert werden können.
Damit die Chemie stimmt: LINDSCHULTE plant für LANXESS-Membrananlage
Im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen entstanden auf einer Gesamt-Nutzfläche von über 4000 Quadratmetern Produktionsanlagen, Labore, Logistikflächen und Büros. LINDSCHULTE plante für die Beschichtungsanlage ein nicht unterkellertes Gebäude, bestehend aus einem Kopfbau mit Laboren und Verwaltung, einem Technikum sowie einem Lagerbereich.
LINDSCHULTE Ingenieure + Architekten waren vom Generalunternehmer, der Bauunternehmung Mainka, mit der Ausführungs- und Detailplanung sowie der Planung der Außenanlagen und des Entwässerungskonzeptes beauftragt. Die Architekturplanung stammte vom Architekturbüro AB-L, das Prozess- und Projekt-Engineering von der LANXESS-Tochter Aliseca.
Bildquelle: Lanxess Deutschland GmbH
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