Der 14. Dalai Lama, Tendzin Gyatsho, will als Führer der tibetischen Exilregierung formell zurücktreten. Das teilte das geistliche Oberhaupt der Tibeter am Donnerstag auf seiner Homepage mit. Der 75-Jährige erklärte, die Zeit sei gekommen, seine Befugnisse an eine von den Tibetern frei gewählte Regierung zu übertragen. Der Dalai Lama kündigte zudem an, während der am Montag beginnenden Sitzung des Exil-Parlaments im nordindischen Dharamsala entsprechende Änderungen an der Exil-Verfassung vorzuschlagen. Seine Aufgaben als spiritueller Führer wolle der Dalai Lama aber weiterhin wahrnehmen. Die tibetische Exil-Regierung residiert seit dem Tibetaufstand und der Flucht der tibetischen Führung vor den chinesischen Machthabern im Jahr 1959 in Dharamsala.
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