COPA-DATA präsentiert zenon 7.10

COPA-DATA präsentiert zenon 7.10
 

Im März 2013 stellt COPA-DATA eine neue Version seiner Automatisierungssoftware zenon vor. zenon 7.10 stellt erneut den Anwender in den Mittelpunkt und setzt mit der 64-Bit-Unterstützung, Windows 8 und Multi-Touch auf zukunftsweisende Technologien.

Mit Konzepten wie „Parametrieren statt programmieren“ oder der einfachen Integration seiner Produkte in bestehende Automatisierungs- und IT-Infrastrukturen legt der HMI/SCADA-Spezialist COPA-DATA seit jeher den Fokus konsequent auf Ergonomie. Mit zenon 7.10 rückt der Anwender noch mehr ins Zentrum. Der Einsatz von Vorlagen, Individualisierung nach Wunsch, frei konfigurierbare Wizards, einfache Wiederverwendbarkeit und intuitive Multi-Touch-Bedienung sorgen für schnelles und sicheres Projektieren, hohe Benutzerfreundlichkeit und ergonomisches Arbeiten.
Die neue Version bietet Anwendern außerdem einzigartige grafische Möglichkeiten und neue Bedienkonzepte. COPA-DATA Produktmanager Reinhard Mayr erklärt: „Bereits mit zenon 7 haben wir als erster HMI/SCADA-Anbieter nativen Multi-Touch- und auch DirectX 11-Support auf den Markt gebracht. Das Feedback unserer Kunden hat gezeigt, dass wir damit den Puls der Zeit getroffen haben. Das und die Tatsache, dass Microsoft in Windows 8 auch verstärkt auf Multi-Touch und neue mobile Plattformen setzt, bewog uns, ein Technologie-Release zu präsentieren, das Anwendern das Arbeiten noch mehr erleichtert.“

zenon als 64-Bit-Version: Mehr Speicherkapazität für zunehmendes Datenwachstum

Neben einer 32-Bit-Version wird zenon 7.10 auch als 64-Bit-Variante zur Verfügung stehen. Anwendern steht es frei, entweder nur die eine oder andere Variante oder aber eine Kombination aus beiden zu nutzen. Für Kunden entstehen durch die Nutzung der zenon 64-Bit-Version keine zusätzlichen Kosten. COPA-DATA Entwicklungsleiter Günther Haslauer, erläutert: „Automatisierungsprojekte werden immer umfangreicher. Hardware und Software müssen ein immer weiter steigendes Datenvolumen verarbeiten können. In einer 32-Bit-Anwendung ist der Adressraum auf 32-Bit begrenzt. Das bedeutet es können maximal 232 Bytes direkt adressiert, also maximal 4 GB RAM genutzt werden. Bei 64-Bit-Anwendungen besteht diese Grenze nicht. Die Adressen sind 64-Bit (8 Bytes) lang und können somit einen Wert bis 264-1 annehmen. Für absehbare Zeit wird diese riesige Zahl um Faktoren höher sein als der technisch zur Verfügung stehende physikalische Speicher. Themen wie zu wenig freie Adressen für Anwendungsdaten oder Adressfragmentierung spielen hier keine Rolle mehr. Die real benutzbare Menge an Speicher ist dann der physisch installierten Menge an Arbeitsspeicher gleichzusetzen. Zu beachten ist, dass für die Verwendung von 64-Bit-Anwendungen natürlich auch der Einsatz eines 64-Bit-Betriebssystems Voraussetzung ist.“

Erweitertes Rezeptmanagement und neues Batch Control für die effiziente Chargenproduktion

Auch das in zenon integrierte Modul Batch Control für die Chargen-basierende Produktion wurde in zenon 7.10 umfassend erweitert. Die Neuerungen reichen von integrierten Teilrezepten und der Touch-Unterstützung in der zenon Runtime bis hin zur Integration in den Report Viewer. Anwender können beispielsweise frei wählen, aus welchem Rezept oder welcher Charge eines beliebigen Projekts sie welche Daten im Report Viewer darstellen möchten. Diese werden gesammelt in einem einzelnen Report ausgegeben, der im gewünschten Format automatisch archiviert und gedruckt werden kann. Zusätzlich bietet Batch Control in seiner Ausbaustufe zahlreiche neue Filtermöglichkeiten und die Anbindung an Systeme der Auftragsverwaltung. Anwender profitieren darüber hinaus von erweiterten Darstellungsmöglichkeiten. So können zum Beispiel der Produktionsprozess und das Rezept parallel in einem Fenster angezeigt werden, um den Produktionsfortschritt und einzelne Prozessschritte besser nachvollziehen zu können.

Unterstützung von Windows 8, Multi-Touch und SQL Server 2012

Als erster HMI/SCADA-Anbieter unterstützt COPA-DATA neben dem Microsoft SQL Server 2012 auch Windows 8 in vollem Umfang. Dies inkludiert auch das technisch neu interpretierte Multi-Touch-Bediensystem basierend auf sogenannten Interaktions-Kontexten. zenon 7.10 kann alle Gesten verarbeiten, die derzeit auch von Windows 8 standardmäßig unterstützt werden. Anwender können darüber hinaus individuell definieren, welche Multi-Touch-Gesten in welchen Bildern zur Auswahl stehen.

zenon 7.10 – die wichtigsten Neuerungen im Ãœberblick

– Erweitertes Modul Batch Control mit Touch-Unterstützung in der Runtime und Integration in den Report Viewer zur lückenlosen Dokumentation von Chargenprozessen
– Umfassendes Produktionsreporting: Der Report Viewer hat ab sofort Vollzugriff auf die Rezeptverwaltung in zenon. Damit ist das gesamte Produktionsreporting über alle wichtigen Daten wie Alarme, Audit Trail oder historische und Online-Daten in einem einzigen Werkzeug möglich.
– Know-how-Schutz im zenon Editor: Wichtige Elemente eines zenon Projekts können über die Benutzerverwaltung für bestimmte Anwender gesperrt werden. So werden Anwendungen vor Manipulation geschützt.
– Verbesserte Performance beim Lesen und Anzeigen großer Datenmengen, speziell im Erweiterten Trend Modul
– Autozoom im Erweiterten Trend Modul
– Direkter Import der Variablen aus der neuen SIMATIC STEP 7 Version des Siemens TIA-Portals
– Everywhere App by zenon mit Everywhere Server: HMI/SCADA-App für Smartphones und Tablets für Windows Phone und iOS
– Native Multi-Touch-Unterstützung unter Windows 8
– 64-Bit Version
– SQL Server 2012 und Unterstützung von Windows 8
– Neue Treiber wie beispielsweise ICCP Tase, DNP3_NG, Codesys, Steriflow und KUKA

Weitere Informationen unter:
http://www.copadata.de