Das Heidelberger Softwarehaus Compex automatisiert seit geraumer Zeit seine Softwareentwicklung. So hat Compex die neue Softwarefabrik OS.bee in Betrieb genommen und produziert bereits erste Softwareprodukte mit Hilfe von Automaten.
Die erste Applikation, die ausschließlich auf Basis der neuen Technologie OS.bee entwickelt wurde, ist die Neuimplementierung einer Point of Sale(pos)-Lösung. Mit nur einem Drittel der üblichen Zeit, die bei manueller Softwareentwicklung angefallen wäre, ist die integrierte Kassensoftware in einer „for final release“ Version mit vollem Funktionsumfang bereits verfügbar. Die Applikation „OS.pos“ lässt sich in beliebige Softwarelandschaften einbinden und auch auf mobilen Endgeräten benutzen. Die Zielgruppen sind der filialisierte Groß- und Einzelhandel Food/Non-Food, insbesondere auch C&C-Märkte.
„Durch den Ãœbergang von der handwerklichen zur industriellen Fertigung von Software sinken die Entwicklungskosten dramatisch“, erklärt Jörg Kiss, Prozessmanager bei Compex. „Das Software Engineering wird durch den automatisierten Ablauf von zeitintensiven Routinearbeiten, wie zum Beispiel das Schreiben von sich wiederholenden Programmiercode, entlastet. Die enorme Komplexität eines Softwareproduktes wird an der Mensch-Maschine-Schnittstelle durch ein Domänen Konzept stark reduziert. Dahinter beherrschen die Automaten die Komplexität mit ihrer digitalen Kompetenz und Leistung und sorgen so für gleichbleibende Qualität.“