Cloud erweitert Inventur-Horizont

Aachen, 04. Dezember 2012 – Jahresende ist Inventurzeit, so auch bei den Stadtwerken Bad Nauheim: Um die bei einer Vollerhebung üblichen Lagersperrzeiten, hohen Zählaufwand und zusätzliche Personalkosten zu vermeiden, führen die Stadtwerke jetzt eine permanente Stichprobeninventur in der Cloud durch. Bei dem gesetzlich anerkannten Verfahren sind nur noch wenige Artikel oder Lagerplätze zu zählen. Dank der Stichprobeninventur-Software INVENT Xpert von INFORM müssen die Mitarbeiter der Stadtwerke Bad Nauheim GmbH nur noch 598 statt 2.216 Artikel zählen. Dadurch hat sich der Inventuraufwand von 130 auf 35 Stunden reduziert. Durch die Bereitstellung in der Cloud ist zudem ein schneller und flexibler Zugriff auf den Inventurbericht möglich. Anfangsinvestitionen und Lizenzkosten für herkömmliche Software weichen einer einmaligen Nutzungsgebühr pro Inventur.

Die erste Web-basierte Stichprobeninventur führten die Stadtwerke Bad Nauheim im Dezember 2011 durch. Für Reparaturen, Instandhaltungen und Neubaumaßnahmen wie auch für Privathaushalte oder Unternehmen hält das kommunale Versorgungsunternehmen 2.216 Artikel in seinem Lager vor. Bei diesen Artikelmengen bedeutete die bis 2010 gängige Vollerhebung einen hohen Zeit- und Personalwand. „Im direkten Vergleich mit der Vollinventur hat sich unser Aufwand deutlich reduziert. Während früher acht Mitarbeiter insgesamt 130 Stunden lang gezählt haben, wickeln wir die Inventur heute zu fünft in gerade einmal 35 Stunden ab. Das entspricht einer reinen Zeitersparnis von 73 Prozent“, kommentiert Simone Güldner, Leiterin Rechnungswesen und Controlling bei den Stadtwerken Bad Nauheim.

Cloud schafft mehr Flexibilität
Die Entscheidung für die Cloud-Variante von INVENT Xpert trafen die Stadtwerke Bad Nauheim bewusst. Cloud Computing bedeutet, Software direkt über das Internet zu beziehen und zu nutzen. Zeitraubende und kostenintensive Softwareinstallationen, Wartungen und Systemupdates entfallen. „Wir können durch die Cloud-Software schnell und einfach auf neueste Technologiestandards zugreifen und immer mit der aktuellsten Softwareversion arbeiten“, erklärt Güldner. Bei der On-Demand-Version von INVENT Xpert weichen Anfangsinvestitionen und Lizenzkosten einer einmaligen Nutzungsgebühr pro Inventur. Gerade für IT-Anwendungen, die nur einmal im Jahr zum Einsatz kommen – wie eine Inventur-Software – bietet Cloud Computing deshalb eine sinnvolle Alternative.

Die Stadtwerke Bad Nauheim erhalten ihre Datenbasis, mit einer Auflistung aller Artikelstämme und Bestände, nach wie vor aus ihrem IT-System. Diese Buchdaten werden an INFORM übermittelt. INVENT Xpert errechnet daraufhin den Stichprobenumfang, die Schichteinteilung und die aufzunehmenden Inventurpositionen. Nachdem die Stadtwerke die Inventur mit nur noch wenigen Stichproben durchgeführt haben, startet INVENT Xpert mit der Hochrechnung des Lagerbestands. Die Ergebnisse können die Inventurverantwortlichen anschließend einfach über das Internet abrufen.

Der vollständige Anwenderbericht und Bildmaterial sind ab sofort unter inform@maisberger.com verfügbar.

Wie funktioniert die Stichprobeninventur? Welche Vorteile bietet dabei Cloud Computing? Antworten darauf liefert das folgende Video: http://www.inform-software.de/produkte/invent-xpert/video/

Weitere Informationen unter:
http://www.maisberger.com