Der CIA-Mitarbeiter Raymond Davis, der vor einem pakistanischen Gericht des Doppelmords angeklagt war, ist am Mittwoch freigesprochen worden. Wie die pakistanische Zeitung „Dawn“ berichtet, hätten die Angehörigen der Opfer Davis verziehen, nachdem dieser eine Entschädigungszahlung geleistet hatte. Dieses so genannte „Blutgeld“ ist Teil der Scharia-Rechtssprechung. Davis dürfe das Land nun verlassen. „Er ist freigelassen worden und kann gehen wohin er will,“ bestätigte der Justizminister des pakistanischen Staates Punjab. Die Verhaftung Davis`, der angab die beiden Pakistaner in Notwehr erschossen zu haben, hatte zu Komplikationen in den US-pakistanischen Beziehungen geführt. Die US-Regierung hatte darauf beharrt, dass Davis ein Botschaftsmitarbeiter gewesen sei und somit diplomatische Immunität genieße.
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