Zur Beschleunigung der seit Anfang 2018 laufenden Restrukturierung hat die Chimney Deutschland Gruppe ein vorläufiges Insolvenzverfahren eröffnet. Rechtsanwalt Sascha Feies von der Kanzlei Görg wurde zum Insolvenzverwalter bestellt. Ziel der Planinsolvenz ist eine umfassende Sanierung und Neuausrichtung von Chimney und ihrer Tochtergesellschaften Viral Lab und Firsteight.
Zuvor hatte Chimney umfassende Maßnahmen in die Wege geleitet, um die Struktur des Unternehmens stärker auf die Bedürfnisse des Marktes auszurichten. Unter anderem wurde das Management-Team am Standort Berlin um übergreifende Funktionen für Finanzen, Kunden und Produktionsprozesse ergänzt. Dadurch sollte die Verlässlichkeit für Kunden und Lieferanten nachhaltig erhöht werden und das in vielen Bereichen international marktführende Spektrum des Unternehmens im Bewegtbildsektor an den deutschen Markt gebracht werden.
“Diese Maßnahme hat keine Auswirkungen auf den laufenden Betrieb und soll vielmehr einen raschen und transparenten Umbau der Gesellschaften ermöglichen”, so Florian Korn, CEO von Chimney Deutschland. Die Firma gewährleistet Kontinuität von Ansprechpartnern und Einhaltung von Terminen in allen Leistungsbereichen. “Wir haben eine gut gefüllte Pipeline und akquirieren aktuell neue Projekte.”, teilt Korn weiter mit. Chimney wird seine Kunden und Dienstleister in regelmäßigen Abständen über Fortschritte informieren.