Der Vorsitzende der Mittelstandsunion, Hans Michelbach (CSU), fordert, dass private Gläubiger im Fall Portugals einen „substanziellen Beitrag“ leisten sollen. Das sagte Michelbach in einem Interview mit dem „Deutschlandfunk“. Es gebe derzeit eine Lücke bei der privaten Gläubigerhaftung. Man könne nicht den Steuerzahler immer wieder in die Bürgschaftssituation bringen, wenn die Gläubiger, „die das Geschäft gemacht haben, völlig ungeschoren bleiben“, so Michelbach. Es gebe Handlungsbedarf nach dem aktuellen Fall von Portugal: „Wir müssen die Einstimmigkeit bei den jetzt anstehenden Mechanismusbeschlüssen natürlich aus deutscher Sicht sehr verantwortungsbewusst wahrnehmen.“ Es gehe jetzt darum, dass man präventiv und im Handeln raus aus der Schuldenfalle komme, um wieder Stabilität in der gesamten Euro-Zone zu erreichen.
Auf Facebook teilen
Follow on Facebook
Add to Google+
Verbindung zu Linked in
Subscribe by Email
Drucken