
„Herkömmliche Charts sind oft von großen Labels dominiert, und millionenfache Verkäufe werden bisher nicht gezählt bzw. aufgelistet – zum großen Nachteil sehr vieler Künstler“, beschreibt Klaus Quirini, Vorstand des Verbands Deutscher Musikschaffender (www.VDMplus.de).
Um mehr Musikschaffenden die Möglichkeit zu bieten, von dem erheblichen Werbeeffekt zu profitieren, den Platzierungen in Verkaufslisten mit sich bringen, hat der VDM die Charts99 etabliert.
„Auf www.charts99.de finden sich Titel und Interpreten, die nicht aus dem kleinen Kreis von vier bis fünf Tonträgerlabeln stammen, sondern aus hunderten von Labeln ermittelt werden“, erklärt der Branchenexperte Quirini.
Dank der Unabhängigkeit von großen Konzernen und der damit verbundenen Vielfalt wollen die Charts99 nicht den Erfolg bereits erfolgreicher Künstler vermehren, sondern allen dem Verband angeschlossenen Musikschaffenden eine faire Plattform bieten und den Musikmarkt so neu beleben.
„Eine weitere Besonderheit ist, dass die VDM-Mitglieder die konkreten Regularien der Charts99 selbst erarbeitet und per Mehrheitsentscheid beschlossen haben und jederzeit ein neues Ermittlungssystem beantragen und darüber abstimmen können“, erklärt Udo Starkens, stellvertretender Geschäftsführer des VDM. So entschieden die Mitglieder des VDM, dass die Anzahl von verkauften Titeln und nicht von Tonträgern zählt, Downloads und CD-Verkäufe also gleichberechtigt sind, und dass das System zur Optimierung der Ermittlung der Verkaufs-Charts99 einer notariellen Prioritätsfeststellung unterliegt.
Der Verband Deutscher Musikschaffender selbst betreibt keine eigenen Labels und ist auch nicht an solchen beteiligt. „Dies ermöglicht uns, unabhängig wie objektiv internationale und deutsche Titel in den Charts99 aufzulisten“, betont Starkens und Quirini ergänzt, dass die Mitglieder ferner beschlossen haben, die Kontrolle der Belege für die entsprechenden Verkäufe jederzeit und ohne Vorankündigung zuzulassen.
Weitere Informationen unter:
http://www.VDMplus.de