Vier von zehn Mitarbeitern in deutschen
Unternehmen sind schlecht über Veränderungsprozesse in der Firma
informiert. Dieser Kommunikationsmangel ist ein Warnsignal fürs
Management. Denn die schnelle Anpassung an neue Marktbedingungen
zählt inzwischen zum kleinen Einmaleins der modernen
Geschäftsführung. Um bestehende Lücken in der Change Kommunikation zu
schließen, offenbaren sich jedoch eine Vielzahl von
Handlungsoptionen, mit denen Unternehmen ihre Veränderungsprozesse an
die Erfordernisse der Zeit anpassen können. Zu diesen Ergebnissen
kommt die Studie „Handelsblatt trend Change Management“ im Auftrag
von Damovo und Cisco.
Kurswechsel werden in einem Unternehmen nur dann erfolgreich sein,
wenn die gesamte Belegschaft aktiv in die Prozesse eingebunden ist.
Allerdings fehlen vielen (41 Prozent) Mitarbeitern nicht nur die
zugrundeliegenden Informationen von Veränderungsprojekten, sondern
bei durchschnittlich jedem Dritten wird das Verständnis für
angestrebte Neuerungen nicht erzielt. Hinzu kommt, dass
Führungskräfte in der Regel selbst gar nicht bemerken, dass sie an
ihren Mitarbeitern vorbeireden und die eigene Wahrnehmung vom Erfolg
eines Veränderungsprojekts erheblich von der Sicht der eigenen
Mitarbeiter abweicht. So klagt beispielsweise knapp jede zweite
Fachkraft darüber, dass die Kommunikation zu kurz kommt und darunter
die Motivation leidet. Bei Führungskräften teilt nicht einmal jeder
Vierte diese Einschätzung.
Noch größer sind die Unterschiede bei Fach- und Führungskräften in
der Wahrnehmung, mit welchen Faktoren der Change-Kommunikation sie in
ihrem Unternehmen zufrieden sind. So gehen mehr als 60 Prozent der
Change-Manager davon aus, dass sie in ihrem Unternehmen kurze
Kommunikationswege etabliert hätten, eine transparente und offene
Kommunikation pflegen und ein direkter Dialog mit dem Management
möglich sei. Auf Fachebene liegt die Zustimmung bei jedem dieser
Aspekte um rund 30 Prozentpunkte niedriger.
Bei der Fragestellung, mit welcher Kommunikationsstrategie sich
diesen Schieflagen am besten begegnen lässt, haben fortschrittliche
Unternehmen die Nase vorn. So bewerten 72 Prozent der Befragten, die
den Einsatz moderner Kommunikationstechnik in ihren Betrieben
erleben, die Kommunikation ihres Arbeitgebers bei der Einführung
einer neuen Unternehmensstrategie als gut. In durchschnittlichen
Betrieben, die nur die klassische Kommunikation per Telefon oder
Briefpost praktizieren, sind es nur 57 Prozent.
—
Hintergrund
Für den Handelsblatt trend wurden im Auftrag von Damovo und Cisco im
März 2010 insgesamt 224 Fach- und Führungskräfte in großen und
mittelständischen Unternehmen (ab 100 Mitarbeitern) aus verschiedenen
Branchen zum Thema Change Management befragt.
Ãœber Damovo (www.damovo.de)
Damovo ist einer der führenden, herstellerneutralen Integrations- und
Servicepartner für UCC-Lösungen. Ziel von Damovo ist es, mit
innovativen Kommunikationsdiensten die Geschäftsanforderungen von
Kunden verschiedenster Branchen und Unternehmensgrößen optimal zu
unterstützen. Eine besondere Stärke des Unternehmens ist die
Expertise bei der Konvergenz von Daten, Mobilität und Sprache. Basis
hierfür bildet das Damovo-Portfolio mit Produkten führender
ITK-Hersteller. Für multinationale Unternehmen realisiert Damovo
Servicekonzepte mit einheitlichen, leistungsfähigen
Servicevereinbarungen in weltweit über 90 Ländern. Die Services
reichen von der Planung über das Design und die Implementierung bis
zum Management und der Optimierung komplexer UCC-Lösungen und
Infrastrukturen. Damovo unterhält Niederlassungen in Deutschland,
Belgien, Brasilien, Großbritannien, Irland, Mexiko, den Niederlanden,
Polen, der Schweiz und Tschechien. Der deutsche Sitz ist in
Düsseldorf.
Pressekontakt:
Damovo Deutschland GmbH & Co. KG
MarCom & PR Coordinator / Market Communications
Karen Nüßmeier
Tel.: 0211 8755 – 4590
E-Mail: karen.nuessmeier@damovo.com