Ceveyconsulting: Im Changeprozess Potenziale für Motivation und Identität nutzen

Tübingen, 28. Juni 2018. Die Anforderungen der modernen Arbeitswelt stellen sich durch höhere Komplexität und eine extreme Arbeitsverdichtung auf der operativen Ebene der Mitarbeiter dar. Die Tübinger Unternehmensberatung Ceveyconsulting führt dies auf kennzahlengetriebenes Management und die Schwierigkeiten, neue Mitarbeitende zu rekrutieren, zurück. Aus Sicht der unmittelbar Betroffenen ist der Sinn der für sie bedeutsamen Veränderungen nicht immer nachvollziehbar. Führungskräfte verwenden deshalb viel Zeit mit Erläuterungen und Begründungen darauf. In der Alltagspraxis erzeugt dies jedoch häufig kontraproduktive Effekte.
Die Gründe, warum wir uns verändern müssen, führen unvermeidlich in die mitunter defizitäre Vergangenheit und reichen oft bis in die Gegenwart. Häufig bekommen die Teams Druckbotschaften wie beispielsweise „deshalb müssen wir …“ zu hören. Dazu Alexander Wittwer, Geschäftsführer Ceveyconsulting: „Bei den Mitarbeitenden lösen diese Aussagen meistens reflexhaft Gegendruck aus und enden in Rechtfertigungen.“ Dies hat dann oftmals die Debatte zur Folge, ob die zu Grunde liegenden Analysen tatsächlich stichhaltig und zwingend sind – und nicht zu einer Debatte darüber, wie die Veränderung erfolgreich und motivierend gestaltet werden kann.
Hilfreicher ist es, sich auf das „wofür“ oder „wozu“ der Veränderung zu fokussieren und damit die Aufmerksamkeit auf den Zweck der Veränderung zu richten. Ganz im Sinne von John Kotter, Professor für Führungsmanagement an der Harvard Business School, der Fragen wofür etwas zu tun ist und warum diese Anstrengungen zu vollbringen sind, als Chance, als sogenannte „big opportunity“, definiert. Auf diese Weise können völlig andere und tatsächlich neue Bilder in den Köpfen der Mitarbeiter entstehen: Ohne die Vergangenheit infrage zu stellen oder das Bestehende abzuwerten – dafür mit der starken Einladung, an der Zukunft aktiv mitzuarbeiten.
„Ein Ansatz, der nach unseren Erkenntnissen gegenwärtig ein ungenutztes Potenzial für Motivation, Identität und den Einklang der persönlichen Haltung mit den Werten des Unternehmens bildet“, fasst Tobias Heisig, Geschäftsführer Ceveyconsulting, zusammen.