
München – 29. März 2018 – Capterra, die führende Online-Ressource für Business Software-Käufer, veröffentlicht den Report “Wo bleiben Potenziale im deutschen SaaS Markt unausgeschöpft?” über Cloud-Trends in Deutschland. Der Report untersucht, ob klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) an der richtigen Stelle in Cloud-Technologien investieren und wo entscheidende Wettbewerbsvorteile aufgeholt werden können. Hier ein erster Blick auf die wichtigsten Ergebnisse:
– 2018 werden in Deutschland Investitionen in die Digitalisierung von 34 Prozent geplant, was sogar 6 Prozent über dem internationalen Durchschnitt liegt.
– CRM, ERP und Supply-Chain-Management Cloud-Technologien haben den größten Mehrwert für Unternehmen, werden jedoch von KMU wenig genutzt, wodurch Potenziale verschenkt werden.
– Cloud-Software im Bereich Cloud-Speicher, Kommunikation/Business Collaboration und Dokumentenmanagement wird am häufigsten verwendet.
– 88 Prozent der deutschen KMU investieren nicht in Software as a Service (SaaS) aufgrund von Datensicherheitsbedenken. Vorbehalte zur Datensicherheit in Cloud-Technologien sind bei Nichtnutzern in den letzten beiden Jahren sogar von 60 auf 91 Prozent gestiegen.
– In Deutschland liegt die (zugegebene) Scheiterrate in der Softwareanschaffung bei 20 Prozent, was Kosten in einer Höhe von 1,1 Millionen verursachte.
Cloud-Computing als Treiber der digitalen Transformation?
Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern sind die Vorbehalte gegenüber Cloud-Software in Deutschland noch sehr hoch. Trotz breiter Auswahl an deutschen Cloud-Produkten, tun sich Unternehmen schwer, ihre Unternehmensprozesse in die Cloud auszulagern. Dadurch lassen sich KMU einen wichtigen Wettbewerbsfaktor entgehen, besonders wenn es um unternehmenskritische Anwendungen wie CRM, Projektmanagement, ERP und Personalmanagement geht.