Die Zeitschrift Capital befaßt sich in der aktuellen Ausgabe Januar 2011 auf 5 Seiten intensiv mit den Ergebnissen der Contor-Studie „Investments in der EU“. Die Ãœberschrift dazu lautet „Einsteigen, bitte! Gewerbeimmobilien London, Paris, Ingolstadt“. In ihrem Artikel geht die Redaktion des Capital darauf ein, daß die besten Standorte für Investmentobjekte nicht immer in den großen und bekannten Ballungszentren liegen müssen, sondern auch in kleineren unbekannten Regionen zu finden sind. Auch in Europas Provinz kann sich also eine Kapitalanlage lohnen – man muß nur wissen wo.
Die Online-Redaktion des Capital stellt die Top-100-Standorte, die Methodik der Analyse sowie ein Interview mit Contor-Geschäftsführer und Studienautor Henner Lüttich auf der Capital-Webseite ins Netz.
Immobilienfonds schließen, prominente Standorte weisen hohe und steigende Leerstandsraten aus. Liquidität im Markt scheint vorhanden zu sein. Wo sollen die Investitionen hinfließen? Investiert man an den bekannten Standorten oder wagt man einen Blick auf Standorte, die man vielleicht nicht direkt auf dem Radar hat? Vielleicht ergeben sich gerade an diesen Standorten besondere Chancen. Vielleicht ist der Markt dort noch nicht so gesättigt und noch aufnahmefähig. Diesen Fragen geht die vorliegende Studie auf EU-Ebene nach.
Ziel dieser Studie ist es, die besten Standorte bzw. EU-Regionen für klassische Investitionen in den Bereichen Handel, Büroobjekte, Gastronomie bzw. Hotellerie und Logistik zu erfassen. Es sollen die EU-Regionen ermittelt werden, die für klassische Investitionsobjekte grundsätzlich auf gute Voraussetzungen schließen lassen, gemessen an Bevölkerungs-, Infrastruktur- und Bildungsvariablen, deren nationale Attraktivitäts-Indikatoren für Investitionen positiv sind, deren regionale wirtschaftliche Attraktivität hoch ist und die bei einer grundsätzlich positiven Entwicklung in den letzten Jahren immer noch deutliche Wachstumspotentiale im Bereich klassischer Investitionsobjekte erwarten lassen. Zu diesem Zweck werden die EU-Regionen an Hand der Daten von 30 Standortfaktoren analysiert und einem Ranking unterzogen. Die Top-100-Regionen der EU werden mit ihren Daten und Standortprofilen so vorgestellt, daß sich Stärken und Schwächen der einzelnen Standorte sehr schnell zeigen. Die Daten und Standortprofile geben dann unter Berücksichtigung der individuellen Anforderungen des Investors möglicherweise wertvolle Hinweise auf Regionen und Städte in der EU, die als Investitionsstandort einmal genauer betrachtet werden könnten.