Nürnberg, 4. Dezember 2012 – MID GmbH: Eine leistungsfähige IT ist die Voraussetzung für den Geschäftserfolg eines Unternehmens. Dafür ist es wichtig, dass Business und IT Hand in Hand arbeiten und exzellent miteinander kommunizieren. Zahlreiche Teilnehmer der zehnten Innovator Anwenderkonferenz Insight 2012, die am 20.11. in Nürnberg stattfand, bestätigten allerdings, dass die Kommunikation zwischen den Fachbereichen und der IT-Abteilung nicht immer leicht ist. Wie sie durch den Einsatz von grafischen Modellen mit Innovator die Zusammenarbeit an der Schnittstelle zwischen Business und IT verbessern, zeigten Kunden, Partner und Mitarbeiter von MID anhand konkreter Projektbeispiele in ihren Praxis-Vorträgen auf. MID stellte die neuesten Innovator-Entwicklungen vor, sowie die nahe Zukunft von Innovator in der Cloud – mit einem Portal, zu dem alle Stakeholder einfachen Zugriff haben und mit modernen Social-Media-Kommunikationsfunktionen.
Impressionen der Insight 2012 und alle Vortragsfolien als PDF gibt es unter www.mid.de/insight.
MID-Geschäftsführer Jochen Seemann skizzierte in seiner Keynote aktuelle und zukünftige Anforderungen, mit denen sich die IT-Abteilung neu positionieren kann. Während sie heute oft noch als reiner Kostenfaktor wahrgenommen wird, ist die IT in Zukunft als Innovationsmotor gefordert. Aus dem Chief Information Officer wird der Chief Innovation Officer. Dabei ist der Schlüssel für eine echte Verzahnung zwischen Business und IT die Kommunikation. Sie muss darauf ausgerichtet sein, Ziele, Strategien, Architekturen und Prozesse wechselseitig abzustimmen.
In grafischen Modellen lassen sich auch komplexe technische Anforderungen in kurzer Zeit darstellen und dokumentieren. Anhand einer vereinfachten Darstellung, hinter der detaillierte Informationen liegen, wird schnell ein Konsens zwischen Fachabteilung und IT erzielt. Projektzeiten und Implementierungsaufwände lassen sich reduzieren und Projekte werden zu Festpreisen planbar.
Die Innovator Enterprise Modeling Suite verbindet die unterschiedlichen Modelle von den fachlichen Prozessen über den Software-Entwurf bis zur Implementierung miteinander. Dadurch können Business und IT zur Zusammenarbeit verpflichtet werden, um eine Effizienzsteigerung zu erreichen. Rollenbasierte Editoren für Business-Analysten, Software- und Datenbank-Architekten reduzieren die Komplexität und steigern die Qualität der Modelle.
Im nächsten Jahr wird MID allen Stakeholdern das in den Modellen steckende Wissen über ein Portal zugänglich machen. „Selbst wer Innovator nicht benutzt, kann bald alle Informationen im Modell über ein Portal suchen und anklicken“, erläutert Jochen Seemann. Außerdem beabsichtigt MID, das Modellieren noch einfacher zu gestalten, die Funktionalität auf jedem Client anzubieten und die Zusammenarbeit am Modell, die in Echtzeit erfolgt, um Social-Media Funktionen zu erweitern.
Dass bereits heute MID-Kunden Innovator für das Business-IT-Alignment nutzen, wurde in den Anwendervorträgen aus Projekten u. a. von der Bundesagentur für Arbeit, der DAK, dem Landesbetrieb Forst Baden-Württemberg (ForstBW) und der SAP deutlich.
Für die Modellierung der Geschäftsprozesse setzt MID auf BPMN 2.0. Der namhafte BPMN Experte Professor Dr. Thomas Allweyer wies in seiner Keynote darauf hin, dass dieser Standard sehr umfassend ist und der gesamte Sprachumfang selten komplett genutzt wird. Viele Kunden haben als Untermenge eine eigene domänenspezifische Sprache (DSL) definiert, mit der auch Fachabteilungen nach kurzer Einarbeitung in Eigenregie modellieren können.
Wie die Einarbeitung neuer Mitarbeiter, die heute mit Modellen bereits einfach und schnell erfolgt, in Zukunft durch den Einsatz von Gamification-Elementen gleichzeitig auch Spaß bereitet, demonstrierte Dr. Mario Herger, SAP Innovationsstratege für Enterprise-Gamification, in seiner Keynote. Dabei ermunterte er die Teilnehmer, bei allen Prozessen, Produktentwicklungen oder Kommunikationsprozessen spielerische Komponenten als Motivatoren einzusetzen.
Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Plenumssaal auch noch bei der abschließenden Keynote von Weltschiedsrichter des Jahrzehnts Dr. Markus Merk, der mit seinem Vortrag „Sicher entscheiden“ einen gleichermaßen unterhaltsamen wie inspirierenden Schlusspunkt setzte.
Um Innovator live zu erleben, wurden die parallel zu den Vorträgen laufend stattfindenden Demos und Workshops intensiv genutzt. Auch während der Pausen fand rege Kommunikation zwischen Interessenten, Kunden, Mitarbeitern und Partnern der MID statt.
Mit rund 200 Gästen erreichte die Insight 2012 einen neuen Teilnehmerrekord und erntete begeistertes Feedback wie „Die Keynotes sind immer wieder ein Highlight“ und „Herzlichen Dank für die offene Atmosphäre, die durchwegs guten Vorträge und die Weiterentwicklung von Firma und Tool“.
Impressionen der Insight 2012 und alle Vortragsfolien als PDF gibt es unter www.mid.de/insight.
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http://www.mid.de