Das Dilemma wird immer offensichtlicher: Der Handel steht vor der vielleicht größten Herausforderung seiner Geschichte. Große eCommerce-Player wie Amazon oder Zalando lassen die Umsätze von einst so mächtigen Traditionalisten wie Otto, Quelle, Media-Saturn, Thalia oder Görtz bröckeln. Und viele dieser Unternehmen scheinen derzeit keinen Plan zu haben, wie sie mit der Verschiebung der Vertriebs- und Shopping-Kanäle umgehen sollen.
„Diese Entwicklung birgt eine erhebliche Gefahr nicht nur für unsere Handelslandschaft, sondern für die Infrastruktur unserer Innenstädte“, warnt Shopmacher-Chef Marcus Diekmann. „Denn wenn dort nur Kaufkraft abwandert und der Trend nicht kompensiert wird, könnten bald immer mehr Einzelhändler, Filialisten und Retailer das Handtuch werfen“ – ein Desaster für die Lebensqualität und das Gewerbesteueraufkommen der ohnehin klammen Kommunen.
Antworten auf Herausforderungen suchen
Das Branchenblatt Internet World Business hat jetzt einen Business-Beirat für eCommerce gegründet. Gründungsmitglieder sind vier Branchenkenner:
– Marcus Diekmann (Shopmacher)
– Gerrit Heinemann (Fachhochschule Niederrhein)
– Jochen Krisch (Exciting Commerce) und
– Roman Zenner (freier E-Commerce-Berater und Buchautor).
Erklärtes Ziel des Gremiums ist es, die mit dem Wandel der Handelslandschaft einher gehenden Fragen zu diskutieren, Problemfelder zu definieren und Antworten auf die Herausforderungen zu suchen.
In den kommenden Monaten soll das Gremium um Vertreter aus der Praxis des Handels erweitert werden. Marcus Diekmann: „Wir wollen gerne Repräsentanten eines Retailers, einer Marke und eines Pure Players in unsere Diskussionsrunde einbinden. Es geht schließlich um ihr Geschäft und um die Zukunft ihrer Unternehmen.“
Hinweis für die Redaktion:
Diese Meldung und druckfähiges Bildmaterial stehen hier (http://shopmacher.de/presse.html) zum Download bereit. Sie erhalten Bilder aber auch gerne auf Anfrage an Herbert Grab.
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