Buntes Klassenzimmer – der Putz bröckelt

Für eine ausführliche Reportage hat sich unser Redakteur Schulen in Berlin angeschaut. Die Fichtenberg-Oberschule im Bezirk Steglitz war dabei das erste Ziel. Die Schule ist nicht nur wegen ihre Integration beziehungsweise Inklusion blinder und sehbehinderter Schüler bekannt. Negative Schlagzeilen hatte das Fichtenberg Gymnasium gemacht, nachdem gravierende Mängel an dem Gebäude nicht mehr zu übersehen waren. Die Schule macht schon seit sieben Jahren auf den schlechten Zustand aufmerksam. Viel geändert hat sich seitdem wohl nicht: kaputte Fenster, um das Gebäude steht ein Gerüst, ein Schild warnt vor herunterfallenden Gegenständen.

Finanzielle Mittel stehen aus dem Haushaltsüberschuss 2014 bereit. Doch nur weil Geld da ist, ist das Problem noch lange nicht gelöst. Das zeigt das Beispiel Friedrichshain-Kreuzberg. Dort verfallen Sanierungsgelder, weil die Hochbauämter überlastet sind. So lassen sich die Beispiele für marode Schulen beliebig fortführen. Aber auch so manche Sporthallen an den Schulen geben ein trauriges Bild ab – so zum Beispiel die Turnhalle bei der Pestalozzi-Grundschule in Zehlendorf. Einige Blenden der Decke fehlen komplett, Kabel hängen in die Kabinen und Spinnennetze in den Toiletten. An den Waschbecken hängt ein Warnschild: „Kein Trinkwasser“

Wie ist die Situation an anderen Schulen in Berlin und vor allem bundesweit?

Banktip möchte möglichst viele Erfahrungen und Bilder sammeln, um ein umfangreiches Bild über den Zustand der Schulen in ganz Deutschland zu bekommen. Ziel der Aktion ist es zu zeigen, unter welchen Bedingungen die Kinder an manchen deutschen Schulen lernen müssen. Die Zusendungen erscheinen dann auf Banktip.de und bei Facebook.

Hinweis:
Mit der Zusendung der Bilder erteilen Sie der optel Media Services GmbH ein unwiderrufliches Einverständnis für die zeitlich und räumlich unbegrenzte, nicht exklusive Verwendung des
Fotomaterials auf der Internetseite www.banktip.de und auf dem Facebook-Auftritt von Banktip.