Bundesregierung will bis zu 300 Soldaten für Awacs-Flüge zur Verfügung stellen

Die Bundesregierung will für die Awacs-Aufklärungsflüge über Afghanistan offenbar bis zu 300 Bundeswehrsoldaten zur Verfügung stellen. Darauf einigte sich laut Medienberichten die schwarz-gelbe Koalition. Deutschland, dass sich nicht an dem Militäreinsatz in Libyen beteiligt, will mit dem Einsatz die Bündnispartner entlasten. Das Kabinett soll am Mittwoch über das neue Mandat abstimmen, der Bundestag soll den Einsatz dann voraussichtlich am Freitag beschließen. Die SPD hat bereits durchklingen lassen, dem neuen Mandat eventuell zuzustimmen. Eine endgültige Entscheidung sei laut dem verteidigungspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, aber noch nicht gefallen. Die Obergrenze des Afghanistan-Mandats liegt derzeit bei 5.350 Soldatinnen und Soldaten.