lich des Equal-Pay-Days am 26. März erklären Claudia Roth, Bundesvorsitzende, und Astrid Rothe-Beinlich, Frauenpolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
„Deutschland leistet sich eine skandalöse Lohn-Ungerechtigkeit, die von der Bundesregierung durch ihr Nichtstun befördert wird. Auch mehr als 50 Jahre nach Abschluss der Römischen Verträge beträgt der Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen durchschnittlich über 23 Prozent. Damit gehört Deutschland weiterhin zu den Schlusslichtern in Sachen Gleichstellung. Schlechter schneiden in Europa nur noch Estland, Zypern und die Slowakei ab. Die neue Bundesfrauenministerin steht vor diesem Problem genau so konzeptlos da wie viele ihrer VorgängerInnen.
Eine starke, auch gesetzliche Unterstützung von Frauen ist deshalb mehr als überfällig. Es muss einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn von 7,50 Euro geben und ein Gleichstellungsgesetz, das auch die Privatwirtschaft zu Geschlechtergerechtigkeit zwingt. Es kann nicht sein, dass Frauen allein in Führungspositionen heute 28 Prozent weniger verdienen als Männer.
Vor allem aber müssen endlich faire Löhne in Branchen durchgesetzt werden, in denen Frauen stark vertreten sind. Der Wert ihrer Arbeit muss sich auch auf der Gehaltsabrechnung widerspiegeln. Das Ziel ist eine größere finanzielle Eigenständigkeit von Frauen. Kristina Schröder muss ihrer plakativen Unterstützung des Equal-Pay-Days endlich Taten folgen lassen.“
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