Bund zahlt 1,5 Milliarden Euro für Aufforstung von Wäldern weltweit – Kritik von der FDP

Deutschland hat seit 2014 rund 1,5 Milliarden Euro in die
internationale Waldaufforstung investiert. Das geht aus einer Antwort der
Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP hervor, die der Düsseldorfer
„Rheinischen Post“ (Freitag) vorliegt. Entwicklungs-, Umwelt- und
Landwirtschaftsministerium haben insgesamt mehr als 300 Projekte auf allen
Kontinenten unterstützt. Der forstpolitische Sprecher der
FDP-Bundestagsfraktion, Karlheinz Busen, kritisiert die Regierung. „Drei
Bundesministerien schmücken sich mit internationalen Waldprojekten, Ergebnisse
sind aber kaum sichtbar. Bei insgesamt weit mehr als 1,5 Milliarden Euro, die
dafür aufgewendet werden, können die Bürgerinnen und Bürger aber Erfolge
erwarten“, sagte er der „Rheinischen Post.“ Busen fordert: „Statt internationale
Waldhilfe aus Deutschland punktuell zu versenken, brauchen wir einen weltweiten
Waldgipfel.“ Auch auf nationaler Ebene sei kein klares Konzept zu erkennen, um
die massiven Waldschäden durch Schädlinge und Trockenheit zu bekämpfen. Für die
Aufforstung in Deutschland sind im Bundeshaushalt für die kommenden vier Jahre
insgesamt 800 Millionen Euro vorgesehen.

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