Brüssel: EU-Staatschefs grundsätzlich einig über Euro-Reformpaket

Die Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedsstaaten haben sich Medienberichten zufolge am Donnerstagabend in Brüssel grundsätzlich auf umfassende Reformen zur gemeinsamen Währung geeinigt. Einzelheiten wurden bislang nicht bekannt. In einer Sonderrunde der Euro-Länder soll noch weiter über von der deutschen Regierung geforderten Korrekturen an dem neuen Rettungsschirm verhandelt werden. Mit dem umfangreichen Reformpaket wollen die EU-Staaten den Euro krisenfest machen. „Deutschland hat seit vielen Monaten auf diesen Tag hingearbeitet“, hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zum Auftakt des EU-Gipfels gesagt. „Das wird ein riesiger Fortschritt.“ Unterdessen haben die EU-Partner das krisengeplagte Portugal aufgerufen, das Sparprogramm ungeachtet der innenpolitischen Probleme durchzuhalten. Portugals Regierungschef José Socrates hatte am Mittwoch vom Parlament keine Zustimmung für ein Sparprogramm bekommen und war zurückgetreten.