Bremen School of Economics startet in das Deutsch-Russische Wissenschaftsjahr

Im Sommer ist eine Konferenz zum Thema „Wissenschaftspolitik: Neue
Herausforderungen an Staat, Wirtschaft und Öffentlichkeit“ geplant. Die Konferenz wird
zusammen mit der Akademie für Staatdienst und Volkswirtschaft beim Präsidenten der
Russischen Föderation, dem Europainstitut der Russischen Akademie der Wissenschaften,
dem National Institute of Business und dem West-Ost-Institut Berlin organisiert. Die
geplante Konferenz soll einerseits ein Forum für einen Meinungsaustausch werden,
anderseits werden die Probleme wissenschaftlich analysiert und diskutiert. Ziel ist die
Ausarbeitung von zukunftsweisenden Thesen und Handlungsempfehlungen für Politik
und Hochschulen.

Innerhalb des Deutsch-Russischen Wissenschaftsjahres wird die Bremen School of
Economics die Aktivitäten im Bereich akademische und nichtakademische Bildung
ausbauen. So werden zusammen mit dem West-Ost-Institut Berlin
Weiterbildungsprogramme für die russische Kommunalwirtschaft ausgearbeitet, sowie
mehrere wissenschaftliche Forschungsprojekte zusammen mit russischen Partnern
durchgeführt.

Um die Partnerschaft der beiden Länder in Bildung in Wissenschaft zu festigen, haben
die deutsche Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, und ihr
russischer Amtskollege, Andrej Fursenko, das Deutsch-Russische Jahr der Bildung,
Wissenschaft und Innovation 2011/2012 ausgerufen. Mit der Initiative, die im Mai 2011
startet, soll die erfolgreiche bilaterale Zusammenarbeit sichtbar gemacht und weiter
intensiviert werden. Unter dem Motto „Partnerschaft der Ideen“ führen Wissenschafts- und
Forschungsorganisationen, Universitäten und Unternehmen in Deutschland und Russland
gemeinsame Veranstaltungen, Konferenzen, Symposien und Workshops zu wichtigen
Zukunftsthemen durch.