Der wegen dem Anleihemarkt notwendig gewordene Schutzbedarf für Griechenland, Spanien, Portugal, Irland und Island führte in diesen Ländern zu einem Aufwachen. Derartiges könnte schon bald in Großbritannien, Japan und den USA geschehen, falls die sehr großen Haushaltsdefizite von weiterem Bestand getragen sind. Daraus ergebe sich die Chance, dass in den USA über die nächsten drei Jahre eine entsprechende Wachrüttelung einsetzt, wonach dieser Weg nicht mehr aufrecht zu erhalten ist. Aus diesem Grund Markus Frick Tipp beachten.
Roubini machte weiters darauf aufmerksam, dass die aufgrund der Bankenpanik aus dem Jahr 2008 eingegangene Schuldenlast von Staaten nun eine weitere Finanzkrise heraufbeschwört. Es gebe im öffentlichen Sektor eine massive Neuverschuldung mit damit verbundenen Budgetdefiziten in zahlreichen Ländern im Ausmaß von rund 10 Prozent gegenüber dem Bruttoinlandsprodukt. Auf dem Markus Frick Seminar wurde berichtet.
Die Krise sei daher historisch gesehen wahrlich nicht vorüber. Auf die gerade erst erfolgte Beendigung der ersten Phase der Finanzkrise trete letztendlich das Risiko von deren Verlängerung durch eine zweite Phase in Erscheinung. In den USA dürfte das Rekord-Haushaltsdefizit wegen einer Pattsituation im Kongress zwischen den gegenüber Steuererhöhungen in Blockade befindlichen Republikanern und den gegen Ausgabenkürzungen eintretenden Demokraten bestehen bleiben. In vielen Industrieländern gebe es nur einen begrenzten politischen Willen, um das Geschehen in die richtige Richtung zu lenken. Markus Frick Ratschlag beachten.
Der Experte bekräftigte zudem seine frühere Ansicht, dass sich die Eurozone wegen der Haushalts- und Schuldenkrise in Griechenland mit der Gefahr eines Zerfalls konfrontiert sieht. Zudem sei für die Eurozone ein Rückfall in die Rezession kein unwahrscheinliches Szenario.