Im Golf von Mexiko soll der Boden weiterhin mit Öl verunreinigt sein. Entgegen der Hoffnungen sei das Öl nicht von Mikroben abgebaut worden, teilte die Wissenschaftlerin Samantha Joye mit, die im Dezember mit einem U-Boot den Meeresboden in der Nähe des Öllecks untersucht hatte. Damit widerspricht dieser Bericht der Einschätzung des Ölkonzerns BP, dass bereits 2012 kaum noch Auswirkungen der Katastrophe zu spüren sind. So hätten die Mikroben, laut Joye, gerademal zehn Prozent der Verschmutzung aufgelöst. Nun müsse geklärt werden, warum der Prozess mehr Zeit in Anspruch nehme. Die Ölplattform „Deepwater Horizon“ war am 20. April 2010 explodiert und zwei Tage später gesunken. Dabei kamen elf Arbeiter ums Leben.
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