Was leistet Biotechnologie? Diese Frage
beantworten erstmalig gemeinsam die DBU, BIO Deutschland, der
DBU-geförderte Forschungsverbund ChemBioTech und die drei Finalisten
des Biotechnica-Awards auf der Biotechnica 2010 auf Stand C35. Der
Stand – eine Premiere in seiner Konzeption – soll als
Informationspunkt für Delegationen, Schüler- und Studentengruppen,
Vertreter der Medien und allgemein Interessierten dienen. Der Beitrag
der Biotechnologie zur Erforschung und Entwicklung
nebenwirkungsärmerer Medikamente, sauberer, CO2-reduzierter
Produktionsprozesse und optimierter landwirtschaftlicher Erzeugnisse
sowie gesünderer Nahrungsmittel steht dabei im Mittelpunkt. Aber auch
das Bild des innovativen Biotech-Unternehmens und seine Bedeutung bei
der Schaffung nachhaltiger und hochqualifizierter Arbeitsplätze sowie
deren Rolle bei der Sicherung einer zukunftsfähigen Wirtschaftskraft
soll transportiert werden. Als Beispiele vor Ort werden die drei
Biotechnica-Award-Finalisten am Stand zur Verfügung stehen: Addex
Pharmaceuticals aus der Schweiz, Apeiron Biologics aus Österreich und
Galapagos aus Belgien.
Umweltentlastung und Ressourcenschonung, diese zwei
Nachhaltigkeitsziele stehen im Mittelpunkt der
Biotechnologieförderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).
Dabei unterstützt die DBU insbesondere kleine und mittelständische
Unternehmen bei der Umsetzung innovativer, umweltentlastender Ansätze
mit Modellcharakter. Zentrales Alleinstellungsmerkmal der
DBU-Förderung ist eine in jedes Förderprojekt integrierte
Ökoeffizienzanalyse. Sie stellt sicher, dass bei der Entwicklung von
Produkten und Verfahren neben ökonomischen auch ökologische Aspekte
frühzeitig berücksichtigt werden.
Ein weiterer Pluspunkt: Als Kompetenz- und Koordinierungsplattform
vernetzt der DBU-Verbund ChemBioTec relevante Projektpartner aus
Forschung und Wirtschaft miteinander. Wie eine Evaluation unter
Mitarbeit des Fraunhofer Instituts für System- und
Innovationsforschung (ISI) belegt, erweist sich dieses Netzwerk aus
Forschungseinrichtungen, kleinen und mittelständischen Unternehmen
und Großindustrie als besonderer Mehrwert für die Projektpartner –
auch deshalb, weil die Kooperationsbeziehungen über den Zeitraum der
DBU-Förderung hinaus bestehen.
Auf diese Weise wurden im Bereich Biotechnologie bisher 210
Projekte mit insgesamt 56,5 Mio. Euro durch die DBU gefördert.
Bereits zweimal vergab die DBU den Deutschen Umweltpreis, den
höchstdotierten Umweltpreis Europas, an Protagonisten der weißen
Biotechnologie.
Die Biotechnologie-Industrie-Organisation Deutschland (BIO
Deutschland) mit mehr als 260 Mitgliedern – Unternehmen, BioRegionen
und Branchen-Dienstleister – und Sitz in Berlin hat sich zum Ziel
gesetzt, in Deutschland die Entwicklung eines innovativen
Wirtschaftszweiges auf Basis der modernen Biowissenschaften zu
unterstützen und zu fördern.
Pressekontakt:
Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)
BIO Deutschland e. V.
Dr. Hans-Christian Schaefer
E-mail: hc.schaefer@dbu.de
Dr. Pablo Serrano
E-Mail: serrano@biodeutschland.org
Tel.: +49-541/9633-321
Tel.: +49-30/3450593-32
Web: www.dbu.de
Wen: www.biodeutschland.org