BIOTECHNICA 2010 mit neuen Schwerpunktthemen / Von Biomedizin bis hin zu Lebensmittelmärkten der Zukunft / Messe setzt auf verstärkte Kombination von Ausstellung und Konferenzen (mit Bild)

BIOTECHNICA 2010 mit neuen Schwerpunktthemen / Von Biomedizin bis hin zu Lebensmittelmärkten der Zukunft / Messe setzt auf verstärkte Kombination von Ausstellung und Konferenzen (mit Bild)

Mit neuen Schwerpunktthemen und erweiterten Inhalten geht die
BIOTECHNICA 2010 am 5. Oktober in Hannover an den Start. Europas
Leitmesse für Biotechnologie und Life Sciences zeigt an drei
Messetagen die aktuellen Trends und Innovationen der internationalen
Branche. „Mit ihrem breiten Angebot deckt die BIOTECHNICA alle
Facetten der Biotechnologie ab“, sagte Stephan Ph. Kühne, Mitglied
des Vorstandes der Deutschen Messe AG, am Dienstag in Hannover. „Sie
ist für die europäische Biotech-Branche ein wichtiger Marktplatz und
Impulsgeber zugleich.“

Die Entwicklung neuer Arzneimittel und Impfstoffe, die Züchtung
verbesserter Nutzpflanzen, saubere und umweltschonende
Industrieprozesse oder alternative Treibstoffe sind ohne die
Innovationen aus der Biotechnologie kaum denkbar. „Diese Trends
greift die BIOTECHNICA auf. Sie zeigt, welche Anwendungsmöglichkeiten
und Innovationen die Biotechnologie in den Bereichen Medizin, Pharma,
Industrie, Landwirtschaft, Ernährung und Umweltschutz sowie
Labortechnik und Bioinformatik zu bieten hat“, ergänzte Kühne. Die
BIOTECHNICA wird am Abend des 4. Oktobers vom niedersächsischen
Wirtschaftsminister Jörg Bode, Dr. Toralf Haag, Mitglied des
Vorstandes der Lonza Group AG, Schweiz, Peter Heinrich,
Vorstandssprecher des Branchenverbandes BIO Deutschland, und Dr.
Maharaj Kishan Bhan, Regierungssekretär für Biotechnologie im
indischen Ministerium für Wissenschaft und Technologie, eröffnet.

500 Unternehmen aus 23 Nationen stellen auf der BIOTECHNICA aus,
darunter Marktführer wie Analytik Jena, Eppendorf, Merck, Qiagen,
Sartorius und Thermo Fisher Scientific. Die BIOTECHNICA belegt mehr
als 9 000 Quadratmeter Netto-Ausstellungsfläche. Zwei Drittel der
Aussteller kommen aus Deutschland. Die meisten ausländischen
Unternehmen stammen aus der Schweiz, den USA, Frankreich und
Großbritannien. Außerdem sind Aussteller aus China, Korea, Taiwan und
Malaysia vertreten. „Damit liegen wir auch im Hinblick auf die
aktuellen Rahmenbedingungen der Branche erwartungsgemäß auf dem
Niveau der vergleichbaren Veranstaltung in 2008″, sagte Kühne.

BIOTECHNICA zieht Top-Referenten an

Ergänzt wird die Messe durch ein umfangreiches Konferenzprogramm
mit mehr als 500 internationalen Sprechern aus Wissenschaft,
Wirtschaft und Politik. Dazu zählen John Dalli, EU-Kommissar für
Gesundheit und Verbraucherpolitik, der US-Professor William
Haseltine, Begründer der regenerativen Medizin, der Neurochirurg
Prof. Amir Samii, Hannover, sowie der Pionier der
Luftröhrentransplantation, Professor Paolo Macchiarini aus Florenz.
Zudem wird der britische Alternsforscher Professor Aubrey de Grey
seine Theorien zur Umkehr von Alterungsprozessen darstellen.

Neue Plattform für Zukunftsmärkte

Ausstellung und Konferenzen sind in diesem Jahr thematisch eng
verknüpft. Dabei liegen die Schwerpunkte auf präventiver und
regenerativer Medizin, Molekularer Diagnostik, Bioinformatik,
Proteinexpression und Biotechnologie in der Lebensmittelproduktion
sowie Lebensmittelanalytik.

Ein Highlight ist der 5. Weltkongress für Präventive und
Regenerative Medizin (WCPRM), der erstmals im Rahmen der BIOTECHNICA
ausgerichtet wird. Das Themenspektrum reicht von Gewebezüchtung über
Anti-Aging-Medizin bis hin zur Stammzelltherapie. Zudem informiert
ein Forum mit Patientenbeteiligung über heute schon mögliche
Anwendungsbereiche und Behandlungsmethoden der präventiven und
regenerativen Medizin.

Ergänzend dazu widmet sich der internationale Kongress „bone tec“
der Regeneration von Knochen, Knorpeln, Sehnen und Bändern mit
biotechnologischen Methoden. Die Nachzüchtung von natürlichen Geweben
bietet gute Alternativen zu chirurgischen Eingriffen.

Eine weitere Premiere ist die Konferenz und Sonderausstellung
„Molecular Diagnostics Europe“. Auf der Agenda stehen automatische
Testsysteme für eine schnelle und eindeutige Diagnostik, insbesondere
bei Krebs und Infektionskrankheiten.

Weiter ausgebaut wird das bisherige Fokusthema Bioinformatik. Die
„Bio-IT World Europe“ bietet ein umfangreiches Vortragsprogramm mit
begleitender Ausstellung zu innovativen IT-Lösungen für die
Bioforschung.

Mit neuen Eiweißstoffen gegen Krebs und chronische Infektionen
beschäftigt sich die Konferenz und Sonderausstellung „PEGS Europe“.
Im Mittelpunkt stehen neue Techniken und Möglichkeiten zur
Expression und Reinigung von Proteinen sowie die Entwicklung
therapeutischer Antikörper.

Was die moderne Biotechnologie bei der Herstellung, Verarbeitung
und Ãœberwachung von Lebensmitteln leisten kann, wird im neuen
Fachsymposium „Biotechnological Innovation in Food: Fortschritte in
der Lebensmittelproduktion“ diskutiert. Die Verbesserungen von
Qualität, Haltbarkeit und Nährwert sind nur einige der Möglichkeiten.

Weitere Themen sind Biobanken, Forensik und
Finanzierungsmöglichkeiten für Life-Science-Unternehmen. Für den
Zugang zu neuen Geschäftsfeldern und die richtigen Partner sorgt das
„BIOTECHNICA Partnering“. Neue Berufsperspektiven in der
Life-Science-Branche bietet die Karriereplattform „jobvector career
day“.

Zur Eröffnungsfeier der BIOTECHNICA werden mehr als 400 Gäste aus
Industrie, Wissenschaft und Politik erwartet. Bereits zum achten Mal
wird in diesem Rahmen der EUROPEAN BIOTECHNICA AWARD der Deutschen
Messe AG und ihrer Partner vergeben. Der Preis ist mit 75 000 Euro
dotiert und zeichnet innovative Unternehmen aus Biotechnologie und
Life Sciences aus. Für das Finale haben sich drei Unternehmen aus
Österreich, der Schweiz und Belgien qualifiziert.

Ansprechpartnerin für die Redaktion bei der Deutschen Messe:

Katharina Siebert
Tel.: +49 511 89-31028
E-Mail: katharina.siebert@messe.de

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