Berchtesgaden, 10. April 2012. Der Landkreis Berchtesgadener Land wird mit seinem JugendCard-Konzept nicht nur dem Anspruch der Diskriminierungsfreiheit, sondern auch höchsten Datenschutz – Anforderungen gerecht. Die Basis dafür ist eine Entwicklung der Softways GmbH: Die FairPay-SocialCard. „Das Konzept schafft den Dialog mit der jungen Zielgruppe und eine sozial gerechte Angebots- und Leistungsverteilung bei gleichzeitiger Kostenreduktion in der Verwaltung“, freut sich Klemens Mayer, Kreisjugendpfleger, Landratsamt Berchtesgadener Land. Derzeit startet die JugendCard erneut mit einer großen Schule im Landkreis (Karlsgymnasium, Bad Reichenhall): Alle 800 Schüler/-innen werden mit der Karte (JugendCard, unter 14 Jahren Schulcard) ab dem Schuljahr 2012/13 ausgestattet sein. Der multifunktionale schulische Einsatz – bis hin zum Einsatz im Bereich Nachmittagsbetreuung – gilt als Schülerausweis mit jährlicher Verlängerung durch fälschungssichere Aufkleber. Die Karte dient zudem als polizeilich anerkannter Altersnachweis und findet ihren Einsatz auch bei der Legitimation und technischen Einbindung zur Schulbeförderung im ÖPNV. „Nur eine über die bedürftige Zielgruppe hinaus akzeptierte Karte kann die von den Kommunen angestrebte Diskriminierungsfreiheit sichern“, fasst Dirk Ortmann, Geschäftsführer der Softways GmbH, zusammen, „Hierzu können aber nur moderne, flexible und skalierbare Systeme genutzt werden, die über eine reine BuT-Lösung hinausgehen.“ Die Softways GmbH unterstützt mit ihren Dienstleistungen und dem FairPay-SocialCard-System nicht nur die gesetzlichen Vorgaben des Bildungs- und Teilhabepakets, sondern bietet mit ihrer SocialCard eine Bildungskarte, die eine Multifunktionalität erreicht, die für eine wirklich diskriminierungsfreie Karte notwendig ist. Den hohen Datenschutzanforderungen trägt der Lösungsansatz stets Rechnung: Auf der Karte selbst werden keine Daten gespeichert und im Zentralsystem der FairPay-SocialCard Lösung werden nur anonymisierte Daten erfasst – ohne die persönlichen Angaben der BuT-Berechtigten. Diese liegen weiterhin nur in den jeweiligen Ämtern. Eine Weiterverwendung der Daten aus vertrieblichen Interessen oder gar Datenmissbrauch ist unmöglich.
Auch Peter Wichtel, Bundestagsabgeordneter der CDU/CSU-Fraktion für Stadt und Kreis Offenbach und ordentliches Mitglied im Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hatte Gelegenheit, sich über den Lösungsansatz der Softways GmbH zum Thema Bildungskarte zu informieren. Dabei wurde schnell deutlich, welchen Anforderungen eine Bildungskarte gerecht werden muss. Insbesondere gilt es, ihre Diskriminierungsfreiheit und die Unabhängigkeit von anderen Dienstleistungen (z.B. Banken und Sparkassen) zu gewährleisten. „Genau so ein Konzept habe ich mir für die Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets vorgestellt,“ sagt Peter Wichtel, „Mit der Karte kann man den kompletten Anwenderkreis abdecken und es ist nicht erkennbar, ob das Geld der Eltern oder vom Amt dahintersteckt.“
Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hatte kürzlich nachdrücklich einen umfassenden Datenschutz bei der geplanten Bildungskarte für Kinder aus Hartz-IV-Familien gefordert.
Weitere Informationen unter:
http://www.softways.de