„Die Nachfrage am Dienstag ist sehr groß und die Leipziger nutzen neben dem offenen Beratungsangebot auch die Möglichkeit, anzurufen und per E-Mail Fragen zu stellen“, verrät die Bildungberaterin Dorit Richter und berichtet weiter: „Die bisherigen Beratungstage waren sehr aufregend. Jeder und Jede bringt eine eigene Frage und ein eigenes Ziel mit. Dabei finde ich es sehr spannend, herauszufinden, wo die Bildungsreise hingehen soll und wie die Stationen dorthin gestaltet werden können.“
Während ihrer Arbeit hat die Diplom-Soziologin festgestellt, dass das gewünschte Bildungsziel der Interessenten meist schon feststeht, aber der Weg dahin noch nicht klar formuliert ist. „Innerhalb der Sprechstunde beantworte ich deshalb bestimmte Fragen gemeinsam mit dem oder der Ratsuchenden, um zu klären, wie die Weiterbildung konkret aussehen kann. Soll sie in Vollzeit oder neben der Arbeit erfolgen? Ist der Zugang an eine Hochschule möglich? Wie kann die Weiterbildung finanziert werden?“, gibt Dorit Richter einen Einblick in ihre bisherige Beratungstätigkeit.
Im vergangenen Monat waren es vor allem die Leipziger zwischen 20 und 50 Jahren, die das Beratungsangebot im Städtischen Kaufhaus genutzt haben. Dabei nahmen im Februar mehr Frauen als Männer den Service wahr. „Die Möglichkeiten, sich in Leipzig weiterzubilden, sind sehr vielfältig und in großer Zahl vorhanden“, erklärt die Bildungsberaterin und betont: „Viele Kurse beginnen gerade dann, wenn sich jemand dafür interessiert. Es ist also nicht notwendig, bis zum nächsten Semester- oder Schuljahresbeginn zu warten – zum Lernen ist immer genau der richtige Zeitpunkt.“
Interessierte sollten auch zukünftig die Möglichkeit nutzen, telefonisch einen Termin bei Dorit Richter zu vereinbaren, da sie sich ansonsten auf eine kurze Wartezeit einstellen müssen. Doch diese können die Leipziger – falls notwendig – mithilfe der Bücher aus der Stadtbibliothek im Städtischen Kaufhaus überbrücken.