Big Data: Turbo für’s Data Warehouse

Hamburg/Neu-Isenburg, 20. März 2012 – Das Schlagwort Big Data beherrscht derzeit die Diskussionen über aktuelle IT-Trends. Dabei geht es letzten Endes nicht nur um deutlich größere Datenmengen und deren Auswertung. Es geht um eine andere Qualität der Data-Warehouse-Fähigkeiten, um die Neubewertung des Werts von Daten und den Aufbau einer Infrastruktur, die wirklich alle Daten eines Unternehmens einbezieht, seien sie strukturiert oder unstrukturiert – auf der Suche nach bisher unbekannten Beziehungen zwischen Produkten, Kunden und Lieferanten.

Angesichts dieser Herausforderungen setzt das Beratungsunternehmen DATA MART Consulting mit Sitz in Hamburg und Neu-Isenburg auf Massive Parallel Processing (MPP) als zukunftsweisende Technologie für das Data Warehousing. Eine MPP-Datenbank verfügt nicht nur über genügend Leistungs- und Kapazitätsreserven für die nächsten drei bis fünf Jahre und ist darüber hinaus skalierbar. Darüber hinaus wirkt sie sich auch positiv auf die Parameter Kosten, Performance, Komplexität und Funktionalität aus. So gehen sämtliche MPP-Anbieter je nach Aufgabenstellung von einem Performancegewinn mit Faktor 10-120 aus. Auch die Komplexität des Datenbankschemas wird durch den Wegfall zum Beispiel von Hilfstabellen, Materialized Views und Bitmap-Indizes erheblich reduziert.

Der größte Unterschied zum herkömmlichen DWH liegt sicher darin, dass durch den großen Performancegewinn weitgehend auf die verdichtete Analyseschicht verzichtet werden kann. Für den nächtlichen Ladeprozess, bei dem die Verdichtung der atomaren Analysedaten in der Regel einen nicht unerheblichen Teil der Gesamtzeit in Anspruch nimmt, ist dies somit ebenfalls von Vorteil. MPP-Datenbanken bieten zudem einige Data-Warehouse-Funktionalitäten, die man bisher lediglich von mehrdimensionalen OLAP-Datenbanken kannte.

Mit dem Komplettpaket DWH-RetroFIT bietet DATA MART eine durchdachte Methodik zur Ablösung eines bestehenden DWH-Systems durch eine leistungsfähige und kostengünstigere MPP-Alternative an, die einen reibungslosen Transfer des „alten“ Data Warehouse auf die neue MPP-Plattform gewährleistet. Zielsetzungen sind hierbei die Steigerung der System-Performance, die Senkung der Betriebskosten und die Erweiterung der Kapazitäten unter der gleichzeitigen Beibehaltung der vorhandenen ETL-Prozesse und BI-Systeme, inklusive der bestehenden Auswertungen.

Das Paket eignet sich für die DWH-Plattformen Oracle, Teradata, DB2, MS SQL Server und SAP/BW (unter bestimmten Voraussetzungen) und besteht aus drei Teilen, die auch einzeln geordert werden können:

1. Health-Check: Eine grobe Untersuchung des bestehenden DWH- Systems deckt Systemschwächen auf und prüft die Möglichkeit, ein DWH-RetroFIT umzusetzen. Dieser Teil ist mit Kosten in Höhe von 6.000 Euro verbunden, die Kosten der weiteren Teile gestalten sich entsprechend und nach Aufwand.

2. POC: Im Rahmen eines Proof-Of-Concept beim Auftraggeber vor Ort werden auf einem produktionsnahen DWH-System Tests durchgeführt, die aufzeigen, wie Systemschwächen beseitigt und eine grundsätzliche Verbesserung der System-Performance und -Ökonomie erreicht werden können.

3. Migration: Bei der eigentlichen Ablösung des Systems wird eine neue DWH-Plattform in den Räumlichkeiten des Auftraggebers aufgebaut, die bestehenden Daten werden auf diese Plattform transferiert und alle notwendigen Schnittstellen (wie ETL und BI) umgestellt. Die Migration umfasst ebenfalls alle notwendigen Tests sowie die Übergabe an die betriebsführenden Organisationen.

Weitere Informationen unter:
http://www.datamart.de