Big Data: OTTO senkt Retourenquote mit Blue Yonder

(NL/4126199402) Im Bereich Absatzprognosen arbeitet der Versandhändler OTTO schon seit Jahren erfolgreich mit dem Big-Data-Spezialisten Blue Yonder zusammen. Gemeinsam bearbeiten die Unternehmen nun eine weitere anspruchsvolle Aufgabe: Ursachenforschung für Retouren, um geeignete Gegenmaßnahmen zu entwickeln.

Gemeinsam mit Blue Yonder untersuchte OTTO im Rahmen eines Analyseworkshops Big Data, um systematisch nach Retourentreibern zu suchen. Alexander Pompös, Projektleiter Angebots- und Category-Steuerung bei OTTO: Besonders wichtig war uns die ganzheitliche Betrachtung aller Dimensionen. Der wesentliche Vorteil der Einbindung von Blue Yonder in die Retourenprognose besteht darin, dass erstmals unterschiedliche Datenquellen zum Thema Retouren miteinander verknüpft werden können. Die daraus resultierenden Analysemöglichkeiten bieten viel Potenzial.“ In den Kategorien Sortiment, Logistik und Kunde wurden wesentliche Retourentreiber bestätigt. Beispielsweise bestellen die Kunden immer mehr Waren zur Auswahl. Das können Artikel in unterschiedlichen Größen oder verschiedenen Farben sein. Häufig bestellen Kunden auch eine Ware wie etwa Blue Jeans in unterschiedlichen Ausführungen oder von mehreren Herstellern. Hier beginnt OTTO derzeit, den spezifischen Nutzen von Predictive Analytics im Retourenmanagement auszuschöpfen: Die Bestätigung bereits bekannter Ursachen für Rücksendungen schafft die Voraussetzungen, um Gegenmaßnahmen zu entwickeln. Wie sich eine Maßnahme in Prozent am Tag x auf die Retourenquote auswirken wird, verrät die Software. Und: Mit der Lieferzeit steigt die Retourenquote. Auch die werbliche Darstellung eines Artikels wirkt sich unmittelbar auf die Retourenquote aus.

Erkenntnisse in Maßnahmen umsetzen
OTTO kann nun gezielt ansetzen, um die Retourenquote zu senken. So lässt sich der Anteil der Auswahlbestellungen beispielsweise senken, indem der Versandhändler den Kunden bei der Bestellung optimal unterstützt. Auf Basis der Blue-Yonder-Prognosen lässt sich darüber hinaus genau einschätzen, welche Investitionen in eine Verringerung der Lieferzeiten betriebswirtschaftlich sinnvoll sind. Eine Individualisierung, virtuelle Ankleidekabinen sowie eine Erhöhung des Bildanteils führen dazu, dass die Kunden bei ihren Bestellungen seltener daneben greifen.

Weitere Informationen unter:
http://www.blue-yonder.com